UEFA-Vorrundenauslosung für Katar 2022™ am 7. Dezember 2020
22.10.20 - 17:58 - de.fifa.com

The FIFA World Cup Trophy

Während die Vorrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ in Afrika, Asien und Südamerika bereits begonnen hat, stehen nun auch die 55 UEFA-Mitgliedsverbände in den Startlöchern für das Rennen um die 13 WM-Startplätze. Die Vorfreude wird am 7. Dezember 2020 noch weiter wachsen, wenn um 18.00 Uhr MEZ in Zürich die Vorrundenauslosung stattfindet.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen wird die Auslosung virtuell und in Abwesenheit der Vertreter der Mitgliedsverbände durchgeführt.

Die Gruppenphase der Europaqualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ besteht aus fünf Sechsergruppen und fünf Fünfergruppen. Jedes Team wird zwischen März und November 2021 gegen alle Gruppengegner je ein Heim- und ein Auswärtsspiel austragen. Die zehn Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM 2022, während die zehn Gruppenzweiten zu Entscheidungsspielen antreten.

Die Entscheidungsspiele bestreiten neben den zehn Gruppenzweiten die zwei am besten rangierten Gruppensieger der Gesamttabelle der UEFA Nations League 2020/21, die sich weder direkt für die WM 2022 noch als Gruppenzweite für die Play-off-Runde qualifiziert haben. Aufgeteilt auf drei Qualifikationswege kämpfen die zwölf Teams im März 2022 in K.-o.-Spielen (nur Hinspiel) um die verbleibenden drei europäischen Startplätze für die WM in Katar.

Topfzuteilung

Bei der Vorrundenauslosung werden die 55 teilnehmenden Teams gemäß der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste vom 26. November 2020 auf sechs Töpfe verteilt: fünf mit je zehn Teams und einen Topf mit fünf Teams.

Die zehn am besten klassierten Teams werden Topf 1 zugeteilt, die nächsten zehn Teams Topf 2 usw. Die fünf verbleibenden Teams kommen in Topf 6.

Die gezogenen Teams werden den Gruppen in alphabetischer Reihenfolge von Gruppe A bis Gruppe J zugeteilt (d. h., das erstgezogene Team kommt in Gruppe A, das zweitgezogene in Gruppe B usw.). Wenn eine Einschränkung zur Anwendung kommt oder kommen würde, wird das gezogene Team der nächsten (gemäß alphabetischer Reihenfolge) freien Gruppe zugeteilt.

Da Topf 6 nur fünf Teams enthält, werden diese auf die Position 6 der Gruppen F bis J gezogen.

Das gesamte Auslosungsverfahren samt Erklärung der Einschränkungen ist hier zu finden.

Liveübertragung auf FIFA.com

Fans auf der ganzen Welt können die Auslosung live auf FIFA.com sowie auf den Kanälen der FIFA-Fernsehpartner verfolgen.

Nach 146 von 900 Vorrundenspielen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ verbleiben 191 Teams im Rennen um einen der 31 Startplätze. Gastgeber Katar ist automatisch qualifiziert und wird die WM-Endrunde am Montag, 21. November 2022, um 13.00 Uhr Lokalzeit (11.00 Uhr MEZ) im al-Bayt-Stadion eröffnen.

Weitere Informationen zur Vorrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ sind auf FIFA.com zu entnehmen.


Infantino gegen europäische "Superliga"
22.10.20 - 16:30 - kicker.de

Erst vor wenigen Tagen sorgten englische Medienberichte über Pläne für die Gründung einer "European Premier League" für Aufsehen. FIFA-Boss Gianni Infantino sprach sich am Donnerstag gegen eine europäische "Superliga" aus. Der Schweizer kann sich zudem eine WM 2022 ohne Zuschauer nicht vorstellen und wies die von den Schweizer Behörden gegen ihn erhobenen Vorwürfe erneut zurück.


Cavalli und Niger träumen von historischer WM-Qualifikation
21.10.20 - 14:22 - de.fifa.com

Niger coach Jean-Michel Cavalli 

Im März dieses Jahres packte Jean-Michel Cavalli seinen Koffer und machte sich auf den Weg zum Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle, um nach Niamey zu fliegen, der Hauptstadt Nigers. Dort wollte er seinen Vertrag unterzeichnen und seinen neuen Posten als Nationaltrainer des Landes antreten. Doch der Flughafen war aufgrund der COVID-19-Pandemie geschlossen, sodass Cavalli die Reise nicht antreten konnte. Die Fussballfunktionäre in Niger wollten ihn jedoch unbedingt verpflichten, und so wurde er schließlich mit einigen Monaten Verspätung doch noch offiziell zum Trainer des dortigen Nationalteams ernannt.

Für den Franzosen war das ein positives Signal. Die Tatsache, dass die Verantwortlichen in Niger trotz der Verzögerung an ihm festhielten und dass er selbst die Rolle unbedingt übernehmen wollte, erhöht seiner Meinung nach die Erfolgsaussichten des Projekts beträchtlich.

In einem Exklusiv-Interview mit FIFA.com spricht Cavalli über seine neue Mission. "Ich habe mich für Niger entschieden, weil ich bei den Verantwortlichen ein gutes Gefühl hatte", erklärt er. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich im März starte, aber dann durfte ich wegen Covid-19 nicht reisen. Doch davon haben sie sich nicht abschrecken lassen, sondern waren bereit, noch einige Monate zu warten. Ich selbst habe ihnen immer Priorität eingeräumt, obwohl ich viele andere Angebote hatte. Dieser gegenseitige Respekt war ein guter Start für mich als Trainer dieses Teams."

Wie bei jedem anderen Trainer, der einen Vertrag in Afrika unterzeichnet, ist das erste Ziel der Einzug in die Endrunde des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals.

"Leider hat unser Team in der Qualifikation zwei wertvolle Gelegenheiten verpasst, sodass unsere Chancen auf das Weiterkommen nun geringer sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nicht hart arbeiten werden, um den Rückstand aufzuholen. Es ist, als würden wir auf halber Strecke auf den fahrenden Zug aufspringen. Wenn wir noch am Anfang der Qualifikation stünden, wäre die Geschichte wahrscheinlich anders verlaufen. Meiner Meinung nach hängen unsere Chancen auf den Einzug in die Endrunde des Afrika-Pokals von den beiden bevorstehenden Spielen gegen Äthiopien ab. Doch wir wollen nicht nur die Endrunde des Afrika-Pokals erreichen, sondern auch ein starkes Team aufbauen, um in der WM-Qualifikation gut mithalten zu können."

Niger coach Jean-Michel Cavalli 

Erfolgreicher Start

Der französische Trainer war überrascht über das hohe Niveau des Fussballs in Niger. "In den Monaten vor meiner Abreise hatte ich Gelegenheit, die Spieler und den Kader zu analysieren. Die hohe Qualität des Fussballs im Land hat mich wirklich erstaunt. Ich habe einige Spieler mit beträchtlichen Fähigkeiten gesehen, die ohne Weiteres in Europa spielen könnten."

Cavalli hat einen guten Start erwischt und mit dem Team die ersten beiden Freundschaftsspiele im Oktober gewonnen. "Obwohl wir zwei verletzte Spieler hatten, war mein Team konkurrenzfähig und den Gegnern gewachsen. Innerhalb von drei Tagen haben wir zwei Freundschaftsspiele gegen Tschad und Sierra Leone gewonnen. Das sind zwar keine großen Namen in Afrika, aber ich kann aus meiner Erfahrung als Trainer sagen, dass es wirklich keine kleinen Mannschaften mehr gibt. Das lässt sich auch an der Entwicklung ablesen, die Algerien durchgemacht hat, seit ich dort Trainer war."

Niger coach Jean-Michel Cavalli with the players

Nostalgische Begegnung

In der WM-Qualifikation wurde Niger in eine knifflige Gruppe gelost, in der außer Burkina Faso und Dschibuti auch der amtierende Kontinentalmeister Algerien vertreten ist. Wir haben Cavalli gefragt, wie er die Gruppe einschätzt.

"In unserer Gruppe gibt es drei Teams, die etwa auf demselben Niveau sind. Das vierte ist der Afrikameister. Unser Spiel gegen Algerien wird wie ein Finale sein. Algerien wird zweifellos der große Favorit sein, aber wir müssen in diesen Qualifikationsspielen an unsere Chance glauben. Selbst wenn unsere Chance nur Eins zu Tausend ist, werden wir alles daran setzen, sie zu nutzen."

Cavalli weiter: "Meine Teams sind für andere immer schwere Gegner. Ich möchte nur daran erinnern, dass wir zu meiner Zeit als Trainer Algeriens 2007 hervorragende Freundschaftsspiele gegen Brasilien und Argentinien bestritten haben."

Cavalli war etwa zwei Jahre lang Nationaltrainer Algeriens. Daher dürfte die bevorstehende Partie zwischen Niger und Algerien für ihn etwas ganz Besonderes sein. "Ich messe der Tatsache, dass ich Algerien trainiert habe und den algerischen Fussball sehr gut kenne, keine allzu große Bedeutung bei. Ich werde mit meinem Team versuchen, das Unmögliche möglich zu machen, weil ich Konkurrenzdruck mag. Auf jeden Fall haben wir in dieser Gruppe nichts zu verlieren. Der algerische Fussball hat in der letzten Zeit eine hervorragende Entwicklung durchgemacht, insbesondere mit Blick auf die A-Nationalmannschaft und die Sportanlagen. Die Spieler des algerischen Kaders sind bei den größten Klubs der Welt aktiv."

Niger coach Jean-Michel Cavalli 

Ein letzter Wunsch

Da Cavalli seine Mission als Trainer Algeriens 2008 nicht erfüllte, hat er nach eigener Auffassung eine Chance verpasst, als Trainer an einer WM teilzunehmen. Nun träumt er davon, dieses Ziel mit Niger zu erreichen. "Jeder Trainer träumt davon, sich für die WM-Endrunde zu qualifizieren. Wenn uns dies mit Niger gelingen sollte, wäre das ein historischer Erfolg. Ich persönlich habe die Chance verpasst, bei der WM 2010 dabei zu sein. Ich habe 22 Monate mit Algerien gearbeitet, bin jedoch gegangen, bevor die Qualifikation begonnen hat. Doch die Arbeit, die ich während meiner Zeit dort geleistet habe, hat sich ausgezahlt."

"Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich Hamid Haddadj, dem damaligen Präsidenten des algerischen Fussballverbands, vor meinem Weggang gesagt habe, dass das Team gut auf die WM-Qualifikation vorbereitet ist und dass ich der größte Fan des Teams sein würde. Wegen der guten Arbeit, die wir in den Vormonaten geleistet hatten, war ich mir fast sicher, dass Algerien sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren würde. Der Beleg dafür war, dass wir nach der ersten Halbzeit des Freundschaftsspiels gegen Argentinien mit 2:0 geführt hatten und gegen Brasilien mit einem 0:0 in die Kabine gegangen waren. Die beiden lateinamerikanischen Teams belegten damals in der FIFA-Weltrangliste die Plätze eins und zwei. Ich träume auf jeden Fall davon, vor dem Ende meiner Trainerkarriere mit einem Team die WM-Endrunde zu erreichen."

Schließlich verrät Cavalli uns noch, welche afrikanischen Teams er als Favoriten auf die WM-Teilnahme sieht. "Algerien und Senegal haben die größten Chancen für Katar 2022, außerdem würde ich noch Marokko nennen. Ich glaube aber, dass wir in der bevorstehenden Qualifikation die eine oder andere Überraschung erleben werden."


Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeit vorgelegt
21.10.20 - 08:32 - de.fifa.com

Al Janoub Stadium2 - Al Wakrah

Der erste Fortschrittsbericht [hyperlink] zur Nachhaltigkeitsstrategie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ enthält aktuelle Informationen zu den Fortschritten der FIFA, des Obersten Rates für Organisation und Nachhaltigkeit (Supreme Committee for Delivery & Legacy – SC) und der FIFA World Cup Qatar 2022 LLC (Q22) im Jahr 2019 bei der Erfüllung der fünf Nachhaltigkeitsverpflichtungen, einschließlich Menschenrechte, Vielfalt und Umweltschutz.

"Wir freuen uns sehr, unseren Interessengruppen und der Öffentlichkeit einen Überblick darüber zu geben, wie sehr wir im vergangenen Jahr bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie für die nächste Auflage unserer wichtigsten Veranstaltung vorangekommen sind. Der Bericht spiegelt unser gemeinsames Bekenntnis zur Rechenschaft und unser Bestreben wider, zur Entwicklung bewährter Praktiken im Bereich des Nachhaltigkeitsmanagements bei Sportveranstaltungen beizutragen", sagte FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Vor einigen Monaten hatten FIFA und SC bereits Informationen zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie für die FIFA Fussball-WM 2022™ veröffentlicht. Der Oberste Rat für Organisation und Nachhaltigkeit hat zudem den Bericht zur Nachhaltigkeit der Stadien für die FIFA Fussball-WM 2022™ vorgelegt.

Die Organisatoren werden weiterhin regelmäßig über ihre Fortschritte berichten und im Jahr 2023 einen vollständigen Nachhaltigkeitsbericht über das Turnier veröffentlichen.


Mabil und Sisto: Aus Widrigkeiten entstehen Chancen
16.10.20 - 13:03 - de.fifa.com

FC Midtjyllands players Awer Mabil and Pione Sisto

Dieses berühmte Zitat gilt ganz sicher für Pione Sisto und Awer Mabil. Die Eltern der beiden stammen aus Südsudan und erlebten die Schrecken des langjährigen Bürgerkriegs dort, vor dem sie schließlich in Lager in Kenia und Uganda flüchteten. Nach schweren Jahren dort verhalf ein humanitäres Hilfsprogramm Mabils Familie zu einem Umzug nach Australien und Sistos Familie zu einer neuen Heimat in Dänemark.

In einer Fussballsendung der BBC erzählte Mabil, der heute für den dänischen Klub FC Midtjylland spielt, von seiner Zeit im Flüchtlingslager: "Wir haben uns eine Hütte aus Lehm gebaut, ungefähr so groß wie ein Schlafzimmer in einem normalen Haus in der westlichen Welt. Aber man fühlt sich dort nie zu Hause. Wir hausten zu viert in dieser Hütte: meine Mutter, mein Bruder, meine Schwester und ich. Ein Mal im Monat bekamen wir von der UNO Lebensmittel: Jeder bekam genau ein Kilo Reis, somit hatten wir vier Kilo für die ganze Familie, und dazu drei Kilo Bohnen. Das war eine sehr schwierige Situation. Es gab nur eine einzige Mahlzeit am Tag, nämlich abends. Frühstück oder Mittagessen gab es nicht. Man musste einfach mit dem bisschen auskommen, was es zum Abendessen gab, und man musste dafür noch dankbar sein", fügt er hinzu.

FC Midtjyllands player Awer Mabil

Mabil begann als Fünfjähriger mit anderen Kindern im Flüchtlingslager Fussball zu spielen. "Fussballspielen war der einzige Zeitvertreib, den wir hatten", so der Fan von Manchester United, der nur selten die Gelegenheit hatte, Spiele seines Lieblingsklubs zu sehen. "Ich liebe den Fussball, seitdem ich ein kleines Kind war. Ich habe auch schon immer Manchester United verfolgt. Aber es gab nur einen Fernseher, der war zwei Autostunden entfernt und man musste einen Dollar bezahlen, um dorthin zu kommen. Und wenn man nicht selbst hinfahren konnte, dann musste wenigstens einer der Freunde dort sein, um dir das Ergebnis zu sagen."

Mabil hat seine Wurzeln nie vergessen und hat mittlerweile eine eigene Stiftung "Barefoot to Boots", für die er regelmäßig nach Kakuma fährt. "Ich nehme Schuhe, Fussballausrüstung und Krankenhausbedarf mit und spende es den dortigen Flüchtlingen. Wenn ich zwei Wochen Urlaub habe, verbringe ich eine Woche dort und eine Woche bei meiner Familie", erzählt er.

Auch Sisto hatte eine schwere Kindheit

Während des langen Bürgerkriegs (1985 bis 2005) flüchteten Pione Sistos Eltern 1994 mit ihren zwei Kindern nach Uganda. Wenige Monate später wurde Pione geboren. Die ganze Familie machte sich dann auf den langen Weg nach Europa, wo die Kinder eine bessere Zukunft haben sollten.

Zu diesen Erlebnissen sagt Piones Bruder Angelo: "Meine Eltern hatten in Südsudan auf einem kleinen Bauernhof gelebt. Die Flucht nach Dänemark änderte alles. In Südsudan und Uganda fühlt man sich verlassen. Daher versuchen unsere Eltern immer, uns zu schützen und zu einem besseren Leben zu führen."

2002 begann Sisto als Siebenjähriger bei IF Tjorring mit dem Fussballspielen. Dann wechselte er zum FC Midtjylland, wo ihm der Sprung in die erste Mannschaft gelang, mit der er dann auch in der UEFA Europa League spielte. Anschließend unterschrieb er beim spanischen Klub Celta Vigo. Nach vier Jahren in Spanien kehrte er zu Midtjylland zurück.

FC Midtjyllands player Pione Sisto

Katar 2022 im Blick

Sisto bekam die dänische Staatsbürgerschaft und spielt seit 2015 regelmäßig für das Nationalteam, mit dem er bereits an der FIFA Fussball-WM Russland 2018™ teilnahm. Derzeit freut er sich auf den Beginn der Qualifikation für die FIFA Fussball-WM Katar 2022™.

Mabil verfolgt ein ganz ähnliches Ziel. Er sammelte Erfahrung als Profi bei verschiedenen australischen Teams und dann ebenfalls beim FC Midtjylland. Wenige Monate nach der FIFA Fussball-WM Russland 2018™ wurde er erstmals in die australische Nationalmannschaft berufen. Nun freut er sich auf die Teilnahme an den Qualifikationsspielen für die FIFA Fussball-WM Katar 2022™ und träumt ebenfalls von einer WM-Teilnahme. Sollte dies gelingen, wäre sein Weg im Fussball genau so bemerkenswert wie der von Sisto – eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, welche Hindernisse die beiden überwinden mussten, um erfolgreiche Fussballer zu werden.

Zu seinen Einsätzen für Australien sagt Mabil: "Ich spiele für Australien, weil das Land mir und meiner Familie eine zweite Chance im Leben geschenkt hat. Australien ist ein Teil von mir, denn ich habe mein halbes Leben hier verbracht. Für mich ist es die Heimat, daher bin ich sehr stolz darauf, für Australien zu spielen."

Die Speerspitze der afrikanischen Torhüter
15.10.20 - 12:25 - de.fifa.com

Andre Onana of Cameroon during a portrait shoot

De Badou Zaki über Thomas Nkono bis hin zu Bruce Grobbelaar, Essam El Hadary oder Joseph-Antoine Bell – Afrika hat seit jeher Top-Torhüter hervorgebracht. Ihre Leistungen auf der Linie haben ihnen einen Platz in der afrikanischen Fussballgeschichte eingebracht, gleichzeitig aber auch eine ganze Spielergeneration inspiriert.

Heute träumen die Kinder auf dem Mutterkontinent nicht mehr ausschließlich davon, eines Tages der neue Roger Milla, Samuel Eto’o, Rabah Madjer, Nwankwo Kanu oder Didier Drogba zu werden. Sie träumen auch davon, zwischen den Pfosten zu glänzen. Und natürlich gelingt immer mehr Akteuren der Durchbruch zum höchsten Niveau.

In wenigen Monaten beginnt die Afrika-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™. Vor diesem Hintergrund rückt FIFA.com fünf afrikanische Schlussmänner in den Blickpunkt, die derzeit als letzte Bastion ihrer Teams die Nummer eins sind und dies auch bleiben wollen.

Yassine Bounou (Marokko/FC Sevilla)

Mit 29 Jahren ist Yassine Bounou, genannt Bono, in einem Alter, in dem der Durchbruch in den Erwachsenenfussball bereits einige Zeit zurückliegt. Diesen erlebte er bei Wydad Casablanca, wo der aus Kanada stammende Spieler ausgebildet wurde, 2010 in die erste Mannschaft vorstieß und im Kontakt mit der Vereinslegende Nadir Lamyaghri Fortschritte machte. Im Finalrückspiel der CAF Champions League 2011, in dem sein Team gegen Espérance Tunis unterlag, stand er von Beginn an zwischen den Pfosten. 2012 wurde er dann von Atlético Madrid verpflichtet, kam allerdings kein einziges Mal für die Colchoneros zum Einsatz. Dennoch gelang es ihm, sich mit Engagements bei Real Saragossa und dem FC Girona fest in Spanien zu etablieren, bevor er schließlich 2019 zum FC Sevilla wechselte.

In der Liga Ersatzmann von Tomas Vaclick, kam er lediglich in der UEFA Europa League zum Einsatz, wusste dort jedoch zu glänzen. Der Klub aus Andalusien sicherte sich den Titel, und Bono überzeugte mit zahlreichen Glanzparaden, insbesondere gegen Manchester United im Halbfinale und gegen Inter Mailand im Finale. Julen Lopetegui belohnte ihn dafür, indem er ihn zu Beginn der Saison 2020/21 zum Stammtorhüter beförderte. In der marokkanischen Nationalmannschaft machte er eine ganz ähnliche Entwicklung durch. Nachdem er lange Zeit der zweite Mann hinter Munir gewesen war, lief er ihm schließlich den Rang ab und wurde 2019 die neue Nummer eins. In der Qualifikation für Katar 2022 setzen die Marokkaner auf ihn. Sie werden in einer Gruppe mit Guinea, Guinea-Bissau und Sudan um das Weiterkommen spielen.

Yassine Bounou of Sevilla celebrates with the UEFA Europa League Trophy

Mohamed El Shenawy (Ägypten/Al Ahly)

Der Ägypter Mohamed El Shenawy rückte ebenfalls erst recht spät in den Vordergrund. Dazu muss man allerdings sagen, dass sein Vorgänger in der Nationalmannschaft ein gewisser Essam El-Hadary ist, der ein wahres Denkmal des afrikanischen Fussballs ist und bis zu seinem 45. Lebensjahr das Tor der Pharaonen gehütet hat. Damit avancierte er bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ zum ältesten Spieler der Turniergeschichte. Auf Vereinsebene verlor El Shenawy jedoch keine Zeit und ist seit 2016 einer der Stützpfeiler von Al Ahly. Als Kapitän der Roten Teufel gewann er mit dem Klub die drei letzten Auflagen der Landesmeisterschaft und zog ins Halbfinale der CAF Champions League ein, bevor das Turnier aufgrund der COVID-19-Pandemie unterbrochen wurde.

Der Stammtorwart der ersten Spiele der WM in Russland wurde in der Partie gegen Uruguay zum besten Spieler des Spiels gewählt (0:1-Niederlage). Mit 31 Jahren ist er auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit und hofft, sich mit Ägypten zum zweiten Mal in Folge für die WM zu qualifizieren. Das Team wurde mit Gabun, Libyen und Angola in eine Gruppe gelost.

Édouard Mendy (Senegal/FC Chelsea)

Es ist kaum zu glauben, aber der 28-Jährige Édouard Mendy unterschrieb erst 2016 seinen ersten Profivertrag. Bei Stade Reims erhielt er schließlich die Chance. Zuvor war er lange Zeit in den niederen Spielklassen aktiv gewesen und hatte ein kurzes Intermezzo in der zweiten Mannschaft von Olympique Marseille gehabt. Nachdem er seinen Kasten drei Jahre lang viele Male sauber gehalten und mit seinen guten Reflexen und seiner Strafraumbeherrschung überzeugt hatte, wechselte der 1,97 Meter große Schlussmann 2019 zu Stade Rennes. Ob es wohl Zufall ist, dass die Bretonen mit dem Senegalesen zwischen den Pfosten die beste Saison der Vereinsgeschichte spielten und sich zum ersten Mal für die UEFA Champions League qualifizierten? Am Ende bestreitet Mendy die europäische Königsklasse nun in den Farben des FC Chelsea, der ihn im Sommer 2020 für 25 Millionen Euro verpflichtete.

Auch im Nationalteam legte er einen kometenhaften Aufstieg hin. Nachdem er im November 2018 zum ersten Mal berufen worden war, stand er wenige Monate später beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2019 bereits als Stammtorhüter zwischen den Pfosten. Aufgrund einer Verletzung am Finger verpasste er das Ende des Wettbewerbs, in dem die Senegalesen ins Finale einzogen und dort gegen Algerien unterlagen. Mit Sadio Mané als Torjäger und Mendy als Torverhinderer visiert Senegal nun eine Qualifikation für Katar 2022 an. In der zweiten Runde trifft das Team auf Kongo, Namibia und Togo.


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    Edouard Mendy of Stade Rennais FC in action

André Onana (Kamerun/Ajax Amsterdam)

Nach Nkono, Bell, Jacques Songo’o und Carlos Kameni steht bei Kamerun erneut ein Phänomen zwischen den Pfosten. Nach seiner Ausbildung in der Samuel Eto’o Academy und im Ausbildungszentrum des FC Barcelona, stieß André Onana bei Ajax Amsterdam in den Profifussball vor. Nach dem Weggang von Jasper Cillessen wurde er dort mit 22 Jahren Stammtorhüter und nahm an der erfolgreichen Champions-League-Saison 2018/2019 teil, wo Ajax erst in einem spannungsgeladenen Halbfinale gegen Tottenham Hotspur ausschied. Auf dem Weg dorthin brachte Onana die Angreifer von Real Madrid und Juventur Turin zur Verzweiflung.

Er gilt mittlerweile als einer der besten Torhüter Europas und hat sich folglich als Nachfolger von Carlos Kameni durchgesetzt, obwohl er mit Fabrice Ondoa starke Konkurrenz hatte. Die Unzähmbaren Löwen wollen 2022 erneut auf der Weltbühne dabei sein und erhoffen sich weitere Heldentaten von Onana, wenn sie in den Gruppenspielen der WM-Qualifikation auf Côte d’Ivoire, Mosambik und Malawi treffen.

Denis Onyango (Uganda/Mamelodi Sundowns)

Mit 35 Jahren zählt Denis Onyango zu den ganz Großen des afrikanischen Fussballs, auch wenn sein Name noch nicht über die Grenzen des Mutterkontinents hinausgedrungen ist. Der Schlussmann der Mamelodi Sundowns, der 2016 zum besten in Afrika aktiven Spieler des Kontinents gewählt wurde, kann nämlich eine beachtliche Erfolgsbilanz vorweisen: Er gewann einmal die CAF Champions League, kann eine Teilnahme an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft für sich verbuchen und hat zuletzt dreimal in Folge den Titel der südafrikanischen Premier League gewonnen.

Der Mannschaftskapitän Ugandas beeindruckt besonders im Eins-gegen-eins und häufig auch bei Elfmetern. Daher dürfte es nicht mehr lange dauern, bis der Rest des Fussballplaneten seine Talente entdeckt und anerkennt. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Qualifikation Ugandas für den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2017 (der ersten seit 1978) und 2019 und träumt nun davon, sich mit seinem Nationalteam für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Dafür gilt es zunächst, die zweite Runde zu überstehen, in der Mali, Kenia und Ruanda lauern.

Denis Onyango of Mamelodi Sundowns makes a save


Die Routiniers leisten Widerstand
15.10.20 - 07:01 - de.fifa.com

Radamel Falcao Garcia of Colombia celebrates after scoring the second goal of his team 

Wenn der Qualifikationswettbewerb für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ beginnt, bietet sich immer die Gelegenheit, neue Namen zu entdecken, sich bewusst zu machen, dass diese die Zukunft des jeweiligen Nationalteams sein könnten und zu schauen, ob die jungen Talente, die auf Vereinsebene glänzen, auch im Nationalteam an ihre Glanzleistungen anknüpfen können. Unter diesem Aspekt, standen Spieler wie Lautaro Martínez, Rodrygo, Richarlison, Federico Valverde, Rodrigo Bentancur oder auch Gonzalo Plata unter eingehender Beobachtung. Außer Rodrygo, der in der zweiten Partie Brasiliens nicht dabei war, haben sie alle beide Spiele bestritten, und Richarlison, Plata und Martínez konnten sogar Tore für sich verbuchen.

Geprägt waren die ersten beiden Spieltage der Südamerika-Qualifikation jedoch von den Leistungen der "alten Hasen". Bei den Brasilianern wussten Neymar, Coutinho und Thiago Silva zu glänzen, die es zusammen auf 257 Einsätze bringen. Bei Uruguay gelangen Luis Suárez drei Tore, obwohl sein Angriffspartner Edinson Cavani nicht mit von der Partie war. Auf Seiten der Albiceleste wusste Lionel Messi zu überzeugen – mit 33 Jahren und 140 Länderspielen auf dem Buckel. Die Chilenen Arturo Vidal und Alexis Sánchez, ebenfalls in den 30ern, konnten ebenso mit schönen Einzelleistungen auf sich aufmerksam machen. Und dann waren da noch die Kolumbianer Radamel Falcao, James Rodriguez und Luis Muriel, die den Cafeteros zu vier von sechs möglichen Punkten verhalfen.

Die Glanzleistung

Neymar Jr. of Brazil celebrates after scoring the fourth goal of his team

Das doppelte Comeback

Radamel Falcao hatte seit Juni 2019 keinen Treffer mehr für sein Nationalteam erzielt. Es folgte ein schwieriger Monat, und bei der Copa América fand er den Weg ins Tor kein einziges Mal. James Rodriguez hatte seinerseits eine sehr komplizierte Saison 2019/2020 bei Real Madrid hinter sich gebracht. Wettbewerbsübergreifend war er nur bei 14 Spielen zum Einsatz gekommen. Doch gegen Venezuela und Chile fanden die beiden Führungsspieler der Cafeteros wieder zu alter Form zurück. Ersterer erzielte in der Partie gegen Chile in der 91. Minute einen entscheidenden Treffer, der seinem Team auswärts ein wichtiges Unentschieden bescherte. Letzterer konnte an die hervorragende Form anknüpfen, in der er sich in letzter Zeit beim FC Everton präsentiert hat und gab in beiden Spielen den Takt an.

Der Stolz des Champions

In 115 Einsätzen für die Celeste hat Luis Suárez nur ein einziges Spiel mit vier Toren Unterschied verloren, und zwar am 6. Juni 2009 gegen Brasilien. Gestern war der uruguayische Torjäger in Ecuador kurz davor, eine ähnliche Pleite zu erleben. Bis zur 84. Minute lag er mit seinem Team nämlich 0:4 zurück und es drohte eine hohe Niederlage. Doch Suárez wollte sich bis zum Schluss nicht damit abfinden und verkürzte den Rückstand mit zwei verwandelten Elfmetern kurz vor Schluss. Die Niederlage konnte er zwar nicht mehr abwenden, doch im Falle eines Punktegleichstands am Ende der Qualifikation könnte das weniger hohe Ergebnis noch entscheidend sein.

Luis Suarez of Uruguay celebrates after scoring 

Das Tor

In 134 Einsätzen für Chile hat Alexis Sánchez 45 Treffer erzielt. Damit führt er die ewige Torjägerliste der Roja mit Abstand an. Hinter ihm folgen sein Teamkamerad Eduardo Vargas und die beiden Legenden Marcelo Salas und Ivan Zamorano. Treffer Nummer 45 erzielte er gestern im Spiel gegen Kolumbien und zeigte dabei den Instinkt eines großen Torjägers. Der Ball bahnt sich einen Weg durch den Strafraum und wird noch von mehreren Verteidigern der Cafeteros berührt, als der chilenische Torjäger ihn in vollem Lauf annimmt, über den herausgelaufenen Torhüter hinweghebt und in die Maschen jagt.

Das Zitat

"Ein großer Sieg in der Höhenlage, wo es immer schwieriger ist. Noch bleibt viel zu tun, die Qualifikation hat gerade erst begonnen und wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden Siege einfahren konnten."

Lionel Messi war die Erleichterung nach dem Sieg in Bolivien in einer hart umkämpften, hitzigen Partie anzumerken. Diesmal gelang ihm im Gegensatz zum ersten Spieltag gegen Ecuador kein Tor. Beachtlich, denn seit dem 16. November 2016 und sieben Qualifikationsspielen hat Argentinien sich zum ersten Mal dank eines Treffers durchgesetzt, der nicht vom Kapitän der Albiceleste erzielt wurde.


Neymar-Gala in Peru - Zambrano fliegt nach Tätlichkeit
14.10.20 - 08:25 - kicker.de

Nach einem späten 4:2-Sieg in Peru führt Brasilien die Tabelle der WM-Qualifikation in Südamerika an. Mann des Abends war Neymar.


Comebacks und Tore in der Nachspielzeit 
13.10.20 - 21:54 - de.fifa.com

Joaquin Correa #9 celebrates after scoring Argentina's winner against Bolivia

Die Qualifikation Südamerikas für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ wurde am Dienstag mit fünf Spielen fortgesetzt, von denen jedes entweder einen späten Sieger oder Tore in der Nachspielzeit hervorbrachte. Brasilien und Argentinien mussten beide einen Rückstand aufholen, um den Sieg zu erringen und mit jeweils sechs Punkten an der Spitze der Gesamtwertung zu stehen.

Peru hoffte kurz auf einen Heimsieg gegen Brasilien, als das Team im einzigen Spiel zweier WM-2018 -Teilnehmer nach 60 Minuten die Führung übernahm. Doch ein Hattrick von Neymar machte diese Hoffnungen zunichte, und Brasilien gewann am Ende mit 4:2.

Argentinien musste sich auf einen Siegtor des eingewechselten Joaquin Correa in der 79. Minute verlassen, um Bolivien zu bezwingen und seine 15-jährige Dürre in La Paz zu beenden.

Das größte Drama spielte sich in Santiago ab. Ein Treffer von Radamel Falcao in der Nachspielzeit kostetet Chile wichtige Punkte beim 2:2 gegen Kolumbien. Zuvor hatten Arturo Vidal und Alexis Sanchez die frühe Gästeführung noch vor der Pause gedreht.

Für den einzigen Treffer in der Partie Paraguay gegen Venezuela sorgte Gaston Gimenez fünf Minuten vor Schluss.

Ecuador sicherte sich einen 4: 2-Sieg gegen Uruguay - Luiz Suarez traf dabei doppelt vom Elfmeterpunkt.

ERGEBNISSE

Bolivien - Argentinien 1:2
Ecuador - Uruguay 4:2
Venezuela - Paraguay 0:1
Peru - Brasilien 2:4
Chile - Kolumbien 2:2
WM-Qualifikation Südamerika (13. Oktober)
Neymar Jr. of Brazil celebrates after scoring the fourth goal of his team
Peru v Brazil - South American Qualifiers for Qatar 2022
Peru v Brazil - South American Qualifiers for Qatar 2022
Miguel Trauco of Peru gestures during a match between Peru and Brazil
Luis Advíncula of Peru eyes the ball 
Ricardo Gareca Coach of Peru gives instructions
Renato Tapia of Peru celebrates after scoring the second goal of his team
Neymar Jr. of Brazil celebrates the first goal of his team 
Lucas Ocampos, Nicolas Otamendi, Lionel Messi and Nicolas Tagliafico of Argentina cool off
Players of Argentina and Bolivia line up before a match
A man waves a Bolivian flag from a building next to Hernando Siles Stadium 
Argentina's Nicolas Otamendi heads the ball against Bolivia
Lionel Scaloni coach of Argentina shouts instructions 
Cesar Farías Coach of Bolivia talks to Lionel Messi 
Joaquin Correa #9 celebrates after scoring the second goal 
Ecuador players stretch before kick-off against Uruguay
Luis Suarez of Uruguay warms up before a match between Ecuador and Uruguay
Ecuador v Uruguay - South American Qualifiers for Qatar 2022
Rodrigo Bentancur of Uruguay runs for the ball with Romario Ibarra of Ecuador
Ecuador v Uruguay - South American Qualifiers for Qatar 2022
Moises Caicedo of Ecuador celebrates
 Xavier Arreaga of Ecuador and Maximiliano Gomez of Uruguay run for the ball 
Ecuador v Uruguay - South American Qualifiers for Qatar 2022
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Alexis Sánchez of Chile celebrates with teammate Arturo Vidal
Chile v Colombia - South American Qualifiers for Qatar 2022
Radamel Falcao García of Colombia celebrates after scoring the second goal 
Radamel Falcao García of Colombia greets Arturo Vidal of Chile

Gewusst?


Wer bestätigt, wer kommt zurück?
13.10.20 - 09:51 - de.fifa.com

Brazil v Peru - 2018 FIFA World Cup Russia Qualifiers

Obwohl das Turnier gerade erst begonnen hat und der Weg noch lang ist, kommt dem zweiten Spieltag der Südamerika-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ große Bedeutung zu – insbesondere für die Teams, die einen Fehlstart hingelegt haben.

FIFA.com präsentiert die Spieltagsvorschau.

Spielplan des zweiten Spieltags (alle Angaben in Ortszeit)

13. Oktober

Bolivien – Argentinien

Ecuador – Uruguay

Venezuela – Paraguay

Peru - Brasilien

Chile – Kolumbien

Peru v Brazil - FIFA 2018 World Cup Qualifiers

Das Topspiel

Peru – Brasilien, Estadio Nacional( Lima)

Ricardo Gareca weiß, dass das Remis in Paraguay viel mehr wert ist, wenn sein Team im Heimspiel gegen Brasilien ein gutes Ergebnis erzielen kann. Der Trainer setzt auf das von ihm bevorzugte 4-3-3-System, obwohl der Gegner sich im Auftaktspiel ausgesprochen offensivstark präsentiert hat.

Noch einmal zur Erinnerung: Nachdem die Peruaner bei der Copa América 2019 zweimal gegen Brasilien verloren hatten, konnten sie das letzte Duell, ein Freundschaftsspiel in den USA, für sich entscheiden.

Für Tité "sind all diese Ergebnisse Vergangenheit". Es belastet ihn auch nicht, dass Neymar beim 5:0 am ersten Spieltag nicht unter den Torschützen war. "Seine Aufgabe war es, den Ball zu erobern und Chancen herauszuspielen. Er hat sie erfüllt. Der Fussball ist ein Teamsport", so der Trainer.

Colombia v Chile - FIFA 2018 World Cup Qualifiers

Die anderen Spiele

Nach dem knappen Auftaktsieg muss Argentinien auswärts gegen das gebeutelte Bolivien antreten. In La Paz tut sich die Albiceleste traditionell schwer. Zwar konnten die Argentinier dort im Rahmen der WM-Qualifikation dreimal gewinnen, den letzten Sieg gab es allerdings 2005 zu vermelden. Seitdem mussten Messi und Co. ein Remis und zwei Niederlagen hinnehmen, darunter ein 1:6 im Jahr 2009. César Farías will sein Team auf mehreren Positionen umstellen und plant unter anderem den Einsatz des Routiniers Marcelo Martins im Angriff.

Uruguay konnte das Auftaktspiel ebenfalls für sich entscheiden und hat nun genau wie Argentinien ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Das Team trifft in Quito auf Ecuador. Oscar Tabárez muss ohne den verletzten Giorgian De Arrascaeta auskommen, wird jedoch voraussichtlich an der Seite von Luis Suárez einen weiteren Stürmer einsetzen. La Tri konnte die letzten beiden Heimduelle gegen die Celeste für sich entscheiden. Auf der Suche nach der Offensivkraft, die dem Team gegen Argentinien fehlte, könnte es bis zu fünf Umstellungen geben.

In Santiago empfängt Chile das Team aus Kolumbien und muss nach der Auftaktniederlage gegen Uruguay schnell wieder auf den richtigen Weg kommen. Reinaldo Rueda erwägt die Rückkehr des erfahrenen Mauricio Isla, der die Infektion mit dem Coronavirus mittlerweile überstanden hat. Dieser Wechsel könnte angesichts der Torgefährlichkeit der Cafeteros wichtig sein. Bei den Gästen fällt Santiago Arias verletzt aus. Ob sie nach ihrem Kantersieg im ersten Spiel weitere Änderungen vornehmen, bleibt abzuwarten.

In Mérida will Venezuela in der Partie gegen Paraguay den schwachen Auftakt vergessen machen. Der Gegner war im ersten Spiel zwar nah an einem Sieg dran, musste sich am Ende aber mit einer Punkteteilung begnügen. "Das Problem ist nicht, dass wir offensiver oder defensiver auftreten müssen. Das Problem ist die richtige Balance", so der venezolanische Nationaltrainer José Peseiro, der darüber nachdenkt, den Mittelfeldspieler Yeferson Soteldo von Beginn an einzusetzen. Eduardo Berizzo erwägt ebenfalls Umstellungen, unter anderem könnte Ángel Romero in die Startelf rücken.

Bolivia v Peru - South American Qualifiers

Der Spieler im Fokus

Marcelo Moreno Martins (Bolivien)

Der 33-jährige bolivianische Torjäger gehört zu den Spielern, die César Farías für den Einsatz gegen Argentinien reserviert hat. Das ist verständlich, denn er bestritt im Rahmen der WM-Qualifikation bereits fünf Spiele gegen die Albiceleste und erzielte in vieren davon ein Tor (2009, 2011, 2012 und 2017).

Schon gewusst?

Der Kolumbianer Reinaldo Rueda tritt zum siebten Mal in seiner Trainerkarriere gegen sein Geburtsland an. Zuvor traf er zweimal mit Chile (zwei Unentschieden), dreimal mit Ecuador (ein Sieg, zwei Niederlagen) und einmal mit Honduras (Sieg) auf die kolumbianische Nationalmannschaft.

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