WM alle zwei Jahre? CAF unterstützt FIFA und könnte entscheidende Stimmen liefern
20.07.21 - 13:12 - kicker.deFIFA-Präsident Gianni Infantino will lieber alle zwei Jahre statt alle vier Jahre eine Weltmeisterschaft spielen lassen. Unterstützung erhält er dabei vom afrikanischen Verband CAF – und dieser könnte eine entscheidende Rolle spielen.
Drei Monate Pause: China setzt Super League für WM-Quali aus
06.07.21 - 14:11 - kicker.deDie chinesische Super League wird vom 12. August bis 1. Dezember eine Spielpause einlegen. Anlass sind die WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft.
Kein WM-Boykott: Norwegen will in Katar an den Start gehen
20.06.21 - 20:55 - kicker.deDie norwegische Nationalmannschaft wird die kritisch beäugte WM 2022 in Katar nicht boykottieren - sofern eine Voraussetzung erfüllt wird.
WM-Qualifikation Asien: Wie geht es weiter?
18.06.21 - 08:01 - de.fifa.com

FIFA World Cup Preliminary Draw

Die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ geht in Asien auf die Zielgerade. Nach einer fast zwei Jahre dauernden Reise durch Runde 2 gehen noch zwölf Mannschaften in Runde 3. Die Gruppensieger Syrien (A), Australien (B), IR Iran (C), Saudiarabien (D), Japan (F), Vereinigte Arabische Emirate (G) sowie Republik Korea (H) treffen dort auf die fünf besten Gruppenzweiten, nämlich: VR China (A), Oman (E), Irak (C), Vietnam (G) und Libanon (H). Katar wurde Erster in Gruppe E, ist aber als Gastgeber automatisch für die Endrunde qualifiziert und nimmt deshalb nicht an der nächsten Runde teil.

Wie geht es weiter?

Die zwölf Mannschaften werden in zwei Sechsergruppen aufgeteilt. In diesen treten sie dann jeder gegen jeden in Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Die Sieger und Zweitplatzierten jeder Gruppe (vier insgesamt) qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde, während die Drittplatzierten in die vierte Runde einziehen, wo sie um den Einzug ins interkontinentale Playoff kämpfen.

Wo findet die Auslosung statt?

Die Auslosung der dritten Runde findet am 1. Juli im malaysischen Kuala Lumpur statt.

Die Spiele der dritten Runde werden an den folgenden Tagen ausgetragen: 2. September 2021, 7. September 2021, 7. Oktober 2021, 12. Oktober 2021, 11. November 2021, 16. November 2021, 27. Januar 2022, 1. Februar 2022, 24. März 2022 und 29. März 2022.

Wie funktioniert die Setzliste für die Auslosung?

Die FIFA hat am heutigen 18. Juni 2021 eine FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste speziell für Asien veröffentlicht, die für die Setzliste während der Auslosung herangezogen wird. Katar, obschon Fünfter in dieser Rangliste und Sieger der Gruppe E in Runde 2, wird nicht an der dritten Runde teilnehmen.

Wie funktioniert die Auslosung?

Die Mannschaften werden auf Grundlage der am 18. Juni 2021 veröffentlichten FIFA-Rangliste auf sechs Lostöpfe aufgeteilt: Topf 1: Die Mannschaften auf den Plätzen 1-2, Topf 2: 3-4, Topf 3: 5-6, Topf 4: 7-8, Topf 5: 9-10, Topf 6: 11-12. Die Nummer des Lostopfs entspricht der Position, die das Team in der Gruppe einnehmen wird. Die erste und zweite Kugel, die aus jedem Lostopf gezogen wird, wird in Gruppe A bzw. B platziert. Die Ziehung beginnt mit Topf 6, wobei die erste gezogene Kugel auf Position A6 gesetzt wird. Die nächste gezogene Kugel wird an Position B6 gesetzt, bis die Reihenfolge bis zu Lostopf 1 abgeschlossen ist.


Freundschaftsspiele liefern Afrikas Spitzenteams wertvolle Erkenntnisse
17.06.21 - 10:10 - de.fifa.com

Riyad Mahrez(7) of Algeria celebrates his goal against Tunisia

Die zweite Jahreshälfte wird für viele Teams aus der arabischen Welt überaus intensiv. So läuft in Asien und Afrika die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ weiter, und Ende des Jahres findet in Katar die erste Auflage des FIFA Arabien-Pokals statt.

Da in den kommenden Tagen eine Qualifikationsrunde für den FIFA Arabien-Pokal stattfindet und die AFC-Teams in der Qualifikation für Katar 2022 eingebunden sind, nutzten einige arabische Teams ohne derartige Verpflichtungen das Länderspielfenster für Freundschaftsspiele. Darunter waren Teams wie Algerien, Marokko und Tunesien, die alle nützliche Erkenntnisse für ihre bevorstehenden Herausforderungen gewannen.

Ein Rekord und viel Selbstvertrauen für die Fennecs

Algerien ist amtierender Afrikameister und zudem seit November 2018 ungeschlagen. Das Team scheint gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen.

Doch Trainer Djamel Belmadi gehört nicht zu denen, die sich auf ihren Lorbeeren ausruhen und hatte seiner Mannschaft die Bedeutung der Spiele gegen Mauretanien, Mali und Tunesien eingeschärft. "Diese Freundschaftsspiele sind für mich keineswegs unbedeutend, da sie für die nächste FIFA-Weltrangliste entscheidend sind. Unser Ziel ist es, unsere Position unter den ersten fünf des Kontinents zu halten, damit wir in einem möglichen [Drittrunden-]Playoff in der WM-Qualifikation Heimrecht haben", so der Trainer.

Belmadis Schützlinge erfüllten die Erwartungen in allen Belangen und fuhren drei Siege in Folge ein: 4:1 gegen Mauretanien, 1:0 gegen Mali und - besonders bedeutsam - 2:0 in Tunesien. Mit dem 27. Spiel ohne Niederlage stellte Algerien einen neuen afrikanischen Rekord auf und entthronte die Elfenbeinküste (26). Und es kam noch besser: Durch den Sieg im Maghreb-Derby konnten die Fennecs ihren Nachbarn im Direktvergleich überholen: Die Bilanz nach 44 Begegnungen lautet nun 16 Siege für Algerien, 15 für Tunesien und 13 Unentschieden.

"Diese Erfolgsserie bedeutet uns sehr viel, denn sie zeigt, wie konstant wir seit dem Afrikameistertitel 2019 spielen und dass wir seitdem erfolgreich dafür arbeiten, weiterhin starke Leistungen zu erbringen. Das Lob gebührt den Spielern, die hart gearbeitet haben, um diesen Rekord zu erreichen", sagte der Trainer nach dem Sieg in Rades. "Natürlich wird es nicht leicht, diese Serie noch weiter fortzusetzen, zumal alle nur darauf warten, uns zu Fall zu bringen."

Die drei Spiele erlaubten Belmadi auch, mit seinem Kader zu experimentieren und den Innenverteidigern Ahmed Touba und Abdelkader Bedrane Einsätze zu geben, die mit soliden Leistungen zeigten, dass sie die Stammspieler Djamel Benlamri und Aissa Mandi ersetzen können. Auch Ramiz Zerrouki und Haris Belkebla beeindruckten, während Riyad Mahrez einmal mehr zeigte, wie wichtig sein Können und seine Erfahrung in großen Momenten sind. Der Stürmer von Manchester City, der gegen Mauretanien gefehlt hatte, erzielte das einzige Tor des Spiels gegen Mali und das zweite seiner Mannschaft gegen Tunesien, nachdem Baghdad Bounedjah den Torreigen eröffnet hatte.

Ramiz Zerrouki (L) of Algeria in action against Mali

Adler von Karthago trotz Rückschlag optimistisch

Tunesien seinerseits bestätigte mit zwei Siegen - gegen die DR Kongo (1:0) und Mali (1:0) - aus den drei Freundschaftsspielen seine Stellung als feste Größe im afrikanischen und arabischen Fussball und festigte seinen Platz als zweitbeste afrikanische Mannschaft in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. Ohne die einflussreichen Mittelfeldspieler Youssef Msakni und Ferjani Sassi tat sich die Mannschaft gegen das Pressing und die Dynamik der Algerier sehr schwer und musste sich trotz einer engagierten und hartnäckigen Reaktion in der zweiten Halbzeit geschlagen geben.

Diese Charakterstärke reichte zwar nicht aus, um das Maghreb-Derby zu drehen, aber sie verhalf den Schützlingen von Mondher Kebaier ein paar Tage zuvor zum Sieg gegen die DR Kongo dank eines einzigen Treffers von Naim Sliti kurz vor der Halbzeitpause und gestern gegen Mali dank eines Treffers von Anis Ben Slimane in der 90.Minute.

Zu den positiven Aspekten dieser Partien gehörte das solide Debüt von Hannibal Mejbri, einem Stürmer von Manchester United, im tunesischen Nationaltrikot. Der 18-Jährige ist eine zusätzliche Offensivoption für das Team, das trotz der Bemühungen von Wahbi Khazri in der Angriffsabteilung etwas schwach besetzt war.

Marokko unspektakulär aber effektiv

Marokko bestritt während des Länderspielfensters nur zwei Spiele, allerdings beide gegen schwere Gegner. Die Schützlinge von Trainer Vahid Halilhodzic siegten gegen Ghana und Burkina Faso jeweils mit 1:0, ohne dabei besonders zu glänzen.

Die Marokkaner konnten sich bei einigen ihrer Leistungsträger bedanken, nämlich bei dem gewohnt ruhigen und zuverlässigen Yacine Bounou im Tor und dem einflussreichen offensiven Mittelfeldspieler Hakim Ziyech, der gegen die Black Stars aus Ghana in die Partie kam und den Siegtreffer durch Jawad El Yamiq vorbereitete. Ebenfalls entscheidend war Ashraf Hakimi, der mit einem Freistoß das einzige Tor des Spiels gegen Burkina Faso erzielte.

Der bosnische Trainer Marokkos dürfte sich über zwei solide Leistungen seiner Mannschaft gefreut haben, obwohl er viele Umstellungen vornahm und nur Adel Taarabt, Romain Saiss, Hakimi und Youssef En-Nesyri in beiden Spielen in der Startformation standen. "Bis September müssen wir für die Qualifikationsspiele noch viel effizienter und entschlossener werden", mahnte der Trainer nach dem zweiten Spiel trotz der beiden Siege.

Die CAF-Qualifikationsgruppen für Katar 2022

Preliminary qualifying draw (CAF)

Bildung eines internationalen Interessengruppen-Forums zur Gewährleistung einer inklusiven FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™
16.06.21 - 20:15 - de.fifa.com

FIFA World Cup

Bei einer Sitzung am Montag zwischen den Organisatoren der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und führenden Organisationen im Bereich Vielfalt wurde der Grundstein für einen strukturierten Prozess gelegt, mit dessen Hilfe die Turnierorganisatoren Inklusion und Antidiskriminierung noch stärker integrieren und die weiteren Maßnahmen für ein vollständig inklusives Turnier 2022 planen und verstärken können. Während seiner ersten Sitzung wurde das Interessengruppen-Forum über die Nachhaltigkeitsstrategie für das Turnier sowie verschiedene umgesetzte Initiativen informiert, woraufhin die Teilnehmer erste Einschätzungen äußerten und Empfehlungen abgaben.

Thema waren u. a. die Schulung des am Turnier beteiligten Personals hinsichtlich Antidiskriminierung , die Umsetzung von Maßnahmen in den Stadien zur Erkennung und Bewältigung von diskriminierenden Vorfällen, die eingeleiteten Schritte für ein barrierefreies Turnier sowie die Schaffung und Umsetzung von Menschenrechts-Beschwerdemechanismen.

"Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft stellt allen offen – ungeachtet von Herkunft, Kultur, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung oder anderen Merkmalen. Wir sind uns bewusst, dass unsere Vision eines absolut inklusiven Turniers nur wahr werden kann, wenn wir wichtigen Vertretern der verschiedenen Gemeinschaften, die von diesen Maßnahmen profitieren werden, zuhören und mit ihnen zusammenarbeiten sowie ihre Perspektiven und ihr Wissen in unsere Arbeit einbeziehen", betonte Joyce Cook, FIFA-Direktorin für soziale Verantwortung und Bildung. "Diese Sitzung war dabei ein Meilenstein. Wir schätzen das Engagement des Forums auf diesem Weg sehr."

Die Teilnehmer des Forums decken zentrale Bereiche wie Geschlechtergleichheit, Gleichheit von Menschen unterschiedlicher Herkunft, LGBTIQ+ und Inklusion von Menschen mit Behinderungen ab und vertraten Organisationen wie u. a. das Fare Netzwerk, Football Supporters Europe (FSE), die ILGA World, das Zentrum für Sport und Menschenrechte sowie das Zentrum für Zugang zum Fussball in Europa (CAFE). Über einen Dachprozess wird die FIFA zusammen mit ihrer Joint-Venture-Tochtergesellschaft und ihren lokalen Partnern diese zentralen Interessengruppen regelmäßig informieren, den Austausch fördern und die von den Experten und deren Gruppen geäußerten Anliegen aufnehmen.

Der Sitzung war letzte Woche ein Austausch zwischen der FIFA und einer breiten Gruppe von LGBTIQ+-geführten Organisationen und Bündnispartnern vieler Länder vorausgegangen, die auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene tätig sind und vom Fare Netzwerk versammelt wurden.


Vietnam schreibt Geschichte, Runde 3 ist komplett
16.06.21 - 11:39 - de.fifa.com

Vietnam vs Indonesia, FIFA World Cup Qatar 2022 qualifying

Der Vorhang von Asiens zweiter Qualifikationsrunde für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ ist gefallen, und nach dem letzten Spieltag stehen die zwölf Teilnehmer der nächsten Runde fest. Mit Saudiarabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der IR Iran, Irak, Oman, Libanon, der VR China und Vietnam haben sich am Dienstag acht Teams das Weiterkommen gesichert. Japan, Australien, Syrien und die Republik Korea hatten sich bereits zuvor für die dritte Runde qualifiziert.

Diese Teams werden in zwei Sechsergruppen aufgeteilt, die am 1. Juli ausgelost werden. Die dritte Runde findet vom 2. September 2021 bis 29. März 2022 statt. Die Teams, die nach diesen sieben Monaten in ihrer jeweiligen Gruppe die Plätze eins und zwei belegen, qualifizieren sich automatisch für Katar 2022. Die beiden Drittplatzierten ziehen in die Playoff-Runde ein.

Vietnam erwies sich als größte Überraschung und zog zum ersten Mal überhaupt in die dritte Runde ein. Usbekistan schied hingegen nach einer Niederlage gegen Saudiarabien am letzten Spieltag unerwartet aus. IR Iran, VR China und VAE haben derweil nach einem formschwachen Start ein gutes Finish hingelegt und den Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht.

Nehmen Sie die Ereignisse mit FIFA.com näher unter die Lupe.

Zwölf qualifizierte Teams

Gruppensieger: Syrien, Japan, Australien, Korea Republik, Saudiarabien, IR Iran, VAE

Beste Zweitplatzierte: Oman, VR China, Libanon, Irak, Vietnam

Qatar 2022: Asian qualifiers (June 15)
TAJIKISTAN v MYANMAR
TAJIKISTAN v MYANMAR
TAJIKISTAN v MYANMAR
Australia vs Jordan, FIFA World Cup Qatar 2022 qualifying
Australia vs Jordan, FIFA World Cup Qatar 2022 qualifying
Iraq walk out ahead of the match against IR Iran
IR Iran walk out onto the pitch ahead of the match against Iraq
Mirlan Murzaev of Kyrgyz Republic and Shinnosuke Nakatani of Japan compete for the ball 
Ado Onaiwu (2nd R) of Japan celebrates scoring his side's first goal with his team mates 
Mirlan Murzaev of Kyrgyz Republic converts the penalty to score 
Takuma Asano of Japan takes on Kairat Zhyrgalbek Uulu of Kyrgyz Republic
Afghanistan captain Farshad Noor walks out onto the pitch
Faysal Shayesteh of Afghanistan dribbles against India 
Muhammed Ashique Kuruniyan of India dribbles against Haroon Amiri of Afghanistan in FIFA World Cup Qatar 2022 qualifying
Wu Lei of China PR dribbles against Syria
Mirlan Murzaev (L) of Kyrgyz Republic reacts after scoring his side's first goal with his team mate Aizar Akmatov 
Saudi Arabia vs Uzbekistan, FIFA World Cup Qatar 2022 qualifying
Saudi Arabia vs Uzbekistan, FIFA World Cup Qatar 2022 qualifying
Salman Alfaraj of Saudi Arabia smiles

Denkwürdige Momente

Vorzeitig weiter
Japan sicherte sich als erstes Team einen Startplatz in der dritten Runde. Mit einem 10:0-Kantersieg gegen Myanmar waren die Japaner bereits zwei Spieltage vor Schluss durch. Als zweites Team machten die beeindruckenden Syrer den Einzug in die nächste Runde mit einem 3:0 gegen Guam im vorletzten Spiel perfekt. Australien sicherte sich mit sieben Siegen in Folge ebenfalls frühzeitig das Weiterkommen, darunter ein 3:0-Sieg gegen Nepal am vorletzten Spieltag. Die Republik Korea machte derweil mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Libanon am letzten Spieltag den Gruppensieg in Gruppe H perfekt.

Beeindruckende Aufholjagd
Acht Teams qualifizierten sich erst am letzten Spieltag für die nächste Runde, und drei von ihnen wussten mit vier Siegen in Folge zu überzeugen. Sowohl Iran als auch die Vereinigten Arabischen Emirate legten nach einem schwachen Start ins Turnier ein beeindruckendes Comeback hin. China war unter dem neuen Trainer Li Tie nicht aufzuhalten und besiegte am letzten Spieltag sogar Gruppensieger Syrien mit 3:1. Damit ziehen die Chinesen als einer der besten Zweitplatzierten in die nächste Runde ein.

Rückkehr in den elitären Kreis
Sowohl Oman als auch Libanon sind wieder in der dritten Runde vertreten, nachdem sie den Einzug im Vorfeld von Russland 2018 in der entscheidenden Phase verpasst hatten. Oman musste sich im Rückspiel zwar gegen Gruppensieger Katar geschlagen geben, konnte jedoch drei Siege in Folge verbuchen und zieht damit als einer der fünf besten Zweitplatzierten in die nächste Runde ein. Libanon, mit nur einem Punkt Vorsprung auf Turkmenistan Gruppenzweiter, musste lange zittern und war erst sicher weiter, nachdem sowohl Jordanien als auch Usbekistan am letzten Spieltag Niederlagen kassiert hatten.

Durchbruch für Vietnam
Vietnam konnte bei dieser Auflage der Asien-Qualifikation mit dem erstmaligen Einzug in die dritte Runde Geschichte schreiben. Nachdem die Vietnamesen beim AFC Asien-Pokal das Viertelfinale erreicht hatten, machten sie unter Trainer Park Hangseo auf kontinentaler Ebene weiter Fortschritte. Vietnam war als Gruppensieger in die Rückrunde gestartet, konnte sich dann nacheinander gegen Indonesien und Malaysia durchsetzen und zog schließlich trotz einer knappen 2:3-Niederlage gegen Gastgeber VAE am letzten Spieltag als einer der besten Gruppenzweiten in die nächste Runde ein.

Knapp gescheitert
Für Usbekistan wurde es ein bitterer letzter Spieltag, denn die Hoffnungen auf eine erstmalige Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ wurden mit der 0:3-Niederlage gegen Saudiarabien jäh zunichtegemacht. Die Zentralasiaten scheiden seit ihrem Beitritt zur AFC im Jahr 1994 zum ersten Mal in diesem Stadium des Turniers aus. Bei den sechs vorherigen QM-Qualifikationswettbewerben haben sie immer den Sprung in die letzte Runde geschafft.

Spieler im Fokus

Eine ganze Reihe von Spielern konnte sich in diesem Turnier profilieren und den entsprechenden Teams zum Weiterkommen verhelfen. Beachtlich war unter anderem der 23-jährige vietnamesische Stürmer Nguyen Tien Linh, der vier Treffer erzielte, einschließlich des Siegtreffers im Hinspiel gegen die VAE, und seinem Team damit zum Durchbruch verhalf.

Song Minkyu, Nachwuchsstürmer der Republik Korea, zeigte bei seinem Länderspieldebüt kein Lampenfieber und lieferte beim 5:0-Kantersieg gegen Turkmenistan eine Vorlage, bevor er beim entscheidenden Sieg gegen Libanon den Torreigen eröffnete. Am anderen Ende des Altersspektrums erwies sich der chinesische Sturmroutinier Wu Lei als wichtiger Leistungsträger. Er erzielte auf dem Weg in Runde drei sieben Treffer.

Hätten Sie's gewusst?

Australien und Japan blieben in der zweiten Runde ungeschlagen. Beide gewannen alle acht Spiele und mussten nur zwei Gegentreffer hinnehmen.


Trio bucht Ticket für das finale Qualifikationsturnier
16.06.21 - 00:00 - de.fifa.com

Panama players celebrate after advancing to the final phase of the Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)

Die Rückspiele der zweiten Runde der Concacaf FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™-Qualifikation gingen am Dienstag zu Ende. Drei Nationen zogen ins "Octagonal" ein, wo drei Tickets für Katar 2022 vergeben werden.

Die drei Sieger des Hinspiels kamen alle weiter, obwohl Curaçao Panama in Willemstad bis an die Grenze der Belastbarkeit trieb. Wesentlich einfacher war es für El Salvador und Kanada, die nach einer langen Durststrecke die letzte Runde der Concacaf-Qualifikation erreichten.

Die drei Sieger treffen in der Endrunde auf Costa Rica, Honduras, Jamaika, Mexiko und die USA.

Ergebnisse

Curaçao 0-0 Panama (Gesamt 1-2)
Kanada 3-0 Haiti (Gesamt 4-0)
El Salvador 2-0 St. Kitts und Nevis (Gesamt 6-0)

WM Qualifikation Concacaf (15 Juni 2021)
Panama players celebrate after advancing to the final phase of the Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Panama players celebrate after advancing to the final phase of the Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Image of the match between Curaçao and Panama as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Image of the match between Curaçao and Panama as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Image of the match between Curaçao and Panama as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Image of the match between Curaçao and Panama as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Image of the match between Curaçao and Panama as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Panama players celebrate after advancing to the final phase of the Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between El Salvador and St. Kitts and Nevis as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)

Kanada war der große Gewinner des Spieltags, denn drei Tore in der zweiten Halbzeit beendeten Haitis Hoffnungen. Die Canucks gingen im Hinspiel in Port Au Prince mit 1:0 in Führung, und dieser Vorsprung wurde durch ein katastrophales Eigentor von Torhüter Josue Duverger kurz nach der Halbzeit verdoppelt, bevor der in Form befindliche Cyle Larin und Junior Hoilett den Vorsprung ausbauten. Es ist das erste Mal seit der Qualifikation für Frankreich 1998, dass Kanada die Endrunde in dieser Region erreicht hat.

Russland 2018-Teilnehmer Panama erlebte in Curacao einen weitaus nervenaufreibenderen Abend, als man eine knappe 2:1-Führung verteidigte. Zwar reichte ein 1:0-Sieg zum Weiterkommen, doch Curacao traf in der Schlussphase das Torgestänge. Es sollte ein knappes Aus für die Mannschaft von Patrick Kluivert bleiben, der den erkrankten Guus Hiddink vertrat.

El Salvador erzielte in beiden Halbzeiten Tore und baute damit seinen komfortablen Vorsprung von 4:0 gegen St. Kitts und Nevis aus. Es war das zehnte ungeschlagene Spiel für die Los Cuzcatlecos und das neunte ohne Gegentreffer in dieser Serie.


Mancini: "Die Unberechenbarkeit ist die Essenz des Fussballs"
15.06.21 - 20:38 - de.fifa.com

Italy coach Roberto Mancini.

Im Fall von Roberto Mancini sind Zahlen oft wenig aussagekräftig.

Ein Paradebeispiel dafür ist seine Bilanz von null WM-Teilnahmen als Spieler. Wer ihn nie in Aktion gesehen hat, könnte aus dieser Zahl schließen, dass Mancini als Fussballer nichts Besonderes war. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall.

Sven-Göran Eriksson, sein Trainer bei Sampdoria Genua und Lazio Rom, ist einer von vielen, die diesen fantastischen Trequartista als "Fussballkünstler" und "Genie" über den grünen Klee loben. "Er sah Dinge auf dem Platz schneller als jeder andere", so der Schwede begeistert. "Seine Spielübersicht war unglaublich."

Mancini selbst bezeichnet seine wenig beeindruckende Länderspielkarriere als "absurd" – eine lange, unglückliche Geschichte von Pech, dem Durchbruch von Roberto Baggio und zwei Auseinandersetzungen mit Trainern, die ihn teuer zu stehen kamen.

Dass er nun selbst italienischer Nationaltrainer geworden ist, kommt für ihn laut eigener Aussage einer "zweiten Chance" gleich. Diese Chance hat der 56-Jährige auf jeden Fall genutzt. Vor seiner Amtsübernahme war es den Italienern zum ersten Mal seit 60 Jahren nicht gelungen, sich für die WM zu qualifizieren, und das Team war als das schlechteste aller Zeiten verschrien. Inzwischen sind die Azzurri seit 28 Spielen ungeschlagen und haben ihre letzten neun Partien mit einem Torverhältnis von 28:0 gewonnen.

Doch auch diese Zahlen – so beeindruckend sie auch sein mögen – sind nur ein Teilaspekt der ganzen Geschichte. Sie sind ebenso beachtlich wie der radikale Wandel der Spielweise, den Mancini herbeigeführt hat, denn die zahlreichen Siege und Tore sind mit einem risikofreudigen Angriffsfussball zustande gekommen, der mit der italienischen Tradition nur wenig gemein hat.

An Gesprächsstoff mangelte es daher nicht, als Mancini kurz nach dem 3:0-Sieg seines Teams gegen die Türkei, der sein Team in der Favoritenliste der UEFA EURO 2020 ganz nach oben katapultierte, mit FIFA.com sprach.

Roberto Mancini Signs a Contract Renewal as Italy Coach

FIFA.com: Roberto, Sie haben kürzlich einen neuen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Diese Vertragslänge ist, insbesondere im modernen Fussball, eher ungewöhnlich. Ist das ein Beleg dafür, dass Ihnen diese Aufgabe ausgesprochen viel Spaß macht?

Roberto Mancini: Wir wollen gemeinsam auf einen Weltmeistertitel hinarbeiten. Deshalb ergibt das Ganze Sinn, denn [diese Vertragslänge] zeigt, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt. Wenn man bedenkt, an welchem Punkt wir vor drei Jahren gestartet sind, läuft es für uns im Moment sehr gut. Das haben wir den jungen und talentierten Spielern zu verdanken, die jetzt an Bord sind. Ich glaube, dass Italien in den kommenden Jahren erfolgreich sein wird.

Sie waren früher selbst Nationalspieler. War es für Sie nach dem Einschlagen der Trainerlaufbahn immer ein Traum, italienischer Nationaltrainer zu werden?

Ja. Zu Beginn meiner Länderspielkarriere war ich noch ein Teenager. Ich habe zwar in extrem starken Nationalteams mit vielen talentierten Spielern gespielt, hatte aber nie Glück mit den Ergebnissen. Nehmen wir zum Beispiel die WM 1990 im eigenen Land. Wir haben während des gesamten Turniers nicht ein einziges Spiel verloren und sind am Ende mit sechs Siegen und einem Unentschieden Dritter geworden. Das ist doch verrückt! Ich hoffe, dass wir uns für all die verpassten Chancen in der Vergangenheit revanchieren werden.

Roberto Mancini in action for Italy in 1994.

Trotz Ihres Talents und Ihrer fantastischen Vereinskarriere hatten Sie nie die Chance, bei einer Weltmeisterschaft zu glänzen [1990 ohne Einsatz im Kader]. Wie sehr haben Sie das bedauert und ist es dadurch für Sie besonders wichtig, als Trainer Ihre Spuren bei diesem Turnier zu hinterlassen?

Da ich meine Karriere sehr jung begonnen habe, hätte ich eigentlich bei vier Weltmeisterschaften und vier Europameisterschaften spielen können. Schön wär's gewesen! Aus unterschiedlichen Gründen hatte ich allerdings nicht den Erfolg, den ich mir gewünscht hätte – einmal abgesehen von einem Europameistertitel auf U-16-Ebene. Also, ja, ich hoffe, dass ich als Trainer alles erreichen kann, was ich als Spieler verpasst habe.

Sven-Göran Eriksson hat vor Kurzem darüber gesprochen, wie es war, Sie zu trainieren. Er hat betont, wie sehr er sie als Spieler und als Mensch mochte, aber auch, wie unglaublich anspruchsvoll Sie waren und dass Sie immer gebrannt haben. Wäre es für Mancini, den Trainer, eine schöne Herausforderung, Mancini, den Spieler, zu trainieren?

Ich würde gern mit einem so talentierten, technisch versierten und motivierten Spieler zusammenarbeiten! Ich sehe diese Eigenschaften positiv. Sven war für mich ein Lehrmeister – ein toller Trainer, der mir viel beigebracht hat. Ich muss mich noch einmal bei ihm bedanken. Er ist ein super Typ.

Sven Goran Eriksson of Lazio with Roberto Mancini. 

Wie kommen Sie mit dem Druck zurecht, der Hoffnungsträger einer fussballverrückten Nation zu sein? Kann man sich dem entziehen?

Nein! Das ist schließlich Italien! In unserem Land gibt es 60 Millionen Trainer und es ist unmöglich, sich ihnen zu entziehen. Aber gleichzeitig zeigt das auch die starke Verbindung der Italiener zu ihrem Nationalteam, besonders bei den Endrunden großer Turniere. Die Italiener lieben den Fussball einfach sehr, und das ist fantastisch.

Wie haben Sie den Trainerjob während der Pandemie erlebt, von Spielen vor leeren Stadien bis hin zu logistischen Problemen. Außerdem haben Sie sich ja sogar selbst mit COVID infiziert. War all dies eine ihrer größten Herausforderungen als Trainer?

Das war ohne Zweifel eine große Herausforderung für mich persönlich, wobei es für die Menschen überall eine schwere Zeit war. Niemand hatte so etwas je erlebt, und wir können nur hoffen, dass wir solche Dinge nie wieder erleben werden. Familien haben Angehörige verloren, die persönliche Freiheit der Menschen wurde eingeschränkt. Das war für alle das Schlimmste, was passieren konnte. Uns Sportlern ging es nicht anders, und es blieb uns nichts anderes übrig, als uns an die Gegebenheiten anzupassen.

Der brasilianische Nationaltrainer Tite hat sich kürzlich in einem Interview mit uns sehr lobend über Sie geäußert, und zwar nicht nur bezüglich der Ergebnisse, sondern auch, weil Sie die Spielweise des Teams grundlegend verändert haben. Freut Sie ein solches Lob von einem Kollegen, der ebenfalls ein Nationalteam der Spitzenklasse trainiert?

Tite ist ein hervorragender Trainer und er stammt aus der genialsten, kreativsten Fussballnation der Welt – aus einem Land, in dem du als respektlos gelten kannst, wenn du nicht offensiv spielen lässt. Ich freue mich sehr darüber, dass Italien solches Lob bekommt. Gleichzeitig sollten wir allerdings nicht vergessen, dass die vergangenen Erfolge unseres Landes, also vier WM-Titel und eine Europameisterschaft, mit einer ziemlich defensiven Spielweise errungen wurden. Jedes Land hat seinen eigenen Stil, und Italiens Defensivqualitäten sind noch heute entscheidend. Um eine gute Mannschaft zu entwickeln, musst du das perfekte Gleichgewicht zwischen Angriff und Defensivwissen herstellen.

Hatten Sie schon bei Amtsantritt vor, die Waagschale etwas zu kippen und Italien risikofreudiger, offensiver spielen zu lassen?

Ich habe das Ruder in einem sehr schwierigen Augenblick übernommen, aber wir wollten es ganz anders machen als vorher. Wir haben viele junge, talentierte Spieler ins Team gebracht, die wir für geeignet hielten, eine andere Spielweise umzusetzen und offensiver zu agieren als früher. Ich habe bisher bei jedem meiner Teams versucht, einen solchen Ansatz umzusetzen. Manchmal hast du damit Erfolg, manchmal nicht. Aber in diesem Fall war es genau der richtige Zeitpunkt, unseren Fans ein attraktives Nationalteam zu präsentieren, dem man gerne zuschaut.

Es heißt, Sie hätten es geschafft, attraktiver zu spielen und in den drei Jahren eine ganze Serie hervorragender Ergebnisse zu erzielen, obwohl Ihnen die Weltstars früherer Generationen fehlen. Was sagen Sie dazu?

Es stimmt schon, dass es Zeiten gab, in denen der italienische Fussball mehr dieser meisterhaften Weltklassespieler hatte. Es ist schwer zu sagen, warum es derzeit an diesen Megatalenten mangelt. Andererseits steht in Italien eine neue Generation hervorragender Fussballer vor dem Durchbruch, und diese Youngster sind gut genug, um auf der internationalen Bühne zu spielen und eines Tages zu Weltstars zu werden. Das ist nur eine Frage der Zeit. Wir hoffen, dass wir sie zum Sieg führen und ihnen dabei helfen können, ihre Ziele zu erreichen.

Sie wurden zum Nationaltrainer ernannt, nachdem Italien sich nicht für die letzte WM qualifiziert hatte. Inwieweit war es ein nationales Trauma, bei der WM 2018 in Russland zum Zuschauen verdammt zu sein, und war dies seitdem gleichzeitig eine Quelle der Motivation?

Das war für niemanden einfach, auch nicht für mich, denn ich bin über 50 und habe mein Nationalteam immer bei der WM spielen sehen. Aber das Unerwartete ist das wirklich Faszinierende, die Essenz des Sports, auch wenn wir in diesem Fall darunter leiden mussten. Wir hoffen, dass es nicht wieder vorkommt, und dafür müssen wir hart arbeiten und unsere Leistung bringen, denn wir spielen in einer Zeit, in der viele Nationalteams oben mitspielen können.

Glauben Sie, dass Sie gut aufgestellt sind, um bei der EURO über die volle Distanz zu gehen? Welche anderen Teams sehen Sie als Titelfavoriten?

Viele Teams, zum Beispiel Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal, sind im Augenblick stärker als wir. Gleiches gilt für die Teams, die in den letzten fünf Jahren auf hohem Niveau gespielt haben. Sie können auf viel mehr erfahrene Spieler zählen als wir. Wir haben dieses Projekt erst vor drei Jahren gestartet und kommen erst jetzt langsam an dieses Niveau heran. Aber wie ich bereits sagte: Die Unberechenbarkeit ist die Essenz des Fussballs.

Head coach Italy Roberto Mancini looks on during the international friendly match between Italy and Czech Republic at on June 04, 2021 in Bologna, Italy.


El Salvador, Panama und Kanada legen vor
13.06.21 - 03:57 - de.fifa.com

Image of the match between St. Kitts and Nevis and El Salvador as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)

El Salvador, Panama und Kanada haben ihre Zweitrunden-Hinspiele gewonnen und sind damit der Endrunde der Qualifikation für die Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar™ 2022 einen Schritt näher gekommen.

Die Rückspiele werden am kommenden Dienstag (15. Juni) ausgetragen. Die drei siegreichen Teams komplettieren anschließend das Feld des finalen Achter-Turniers, in dem bereits die Mannschaften aus Costa Rica, den Vereinigten Staaten, Honduras, Jamaika und Mexiko warten, um die 3,5 Tickets für die WM-Endrunde zu lösen.

🔢 ERGEBNISSE

St. Kitts und Nevis 0–4 El Salvador
Haiti 0–1 Kanada
Panama 2-1 Curaçao

🧐 Erkenntnisse

El Salvador brachte seine Qualifikation mit einem 4:0-Auswärtssieg gegen St. Kitts und Nevis auf Kurs. David Rugamas war wieder einmal der Star mit seinen zwei Treffern. Der Stürmer hat nun in den letzten fünf Spielen seiner Mannschaft ins Netz getroffen und dabei insgesamt acht Tore erzielt.

Joshua Perez und Darwin Ceren erzielten die weiteren Treffer für El Salvador, das in acht seiner letzten neun Spiele ohne Gegentreffer blieb. Damit wollen sie zum ersten Mal seit der Qualifikation für Südafrika 2010 wieder die Endrunde der Concacaf-Qualifikation erreichen.

Aber auch Kanada durfte sich über einen Auswärtssieg freuen und besiegte Haiti denkbar knapp. Es war der fünfte Sieg in Folge gegen die karibische Mannschaft in der WM-Qualifikation.

Cyle Larin erzielte das einzige Tor des Spiels, sein sechstes in den letzten fünf Spielen in diesem Wettbewerb. Die Kanadier haben seit dem Qualifikationsturnier für Frankreich 1998, als sie Letzter wurden, nicht mehr in der K.o.-Runde gespielt.

Die Haitianer hatten ihre letzten vier Spiele ohne Gegentreffer gewonnen.

Panama musste unterdessen härter arbeiten als erwartet, um Curacao zu Hause mit 2:1 zu besiegen. Alberto Quintero und Cecilio Waterman, beide in der zweiten Halbzeit, erzielten die Tore für die Canaleros, die mit dem sechsten Sieg in Folge ihre beste Bilanz in diesem Wettbewerb seit der Saison 2011/12 einstellten.

Rangelo Janga erzielte den späten Ausgleichstreffer für Curaçao, die erst zum zweiten Mal in ihrer Geschichte mehr als ein Tor in 12 Spielen zuließen. Die Zeit wird zeigen, ob dieses späte Auswärtstor für die Entscheidung der Serie wichtig sein wird oder nicht.

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Eliminatorias de la Concacaf: 12 de junio
Image of the match between Panama and Curaçao as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @Fepafut)
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Image of the match between St. Kitts and Nevis and El Salvador as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
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Image of the match between St. Kitts and Nevis and El Salvador as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between St. Kitts and Nevis and El Salvador as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between St. Kitts and Nevis and El Salvador as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)
Image of the match between St. Kitts and Nevis and El Salvador as part of Concacaf Qualifier for Qatar 2022 (Photo: @LaSelecta_SLV)

📸Fotos: Wir bedanken uns für die zur Verfügung gestellten Bilder bei der Federación Salvadoreña de Fútbol (@LaSelectaSLV) und der Federación Panameña de Fútbol (@Fepafut).

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