Für acht Klubs geht es um ein Ticket zur Klub-WM
13.12.20 - 22:59 - de.fifa.com

Richard Sanchez of America struggles for the ball against Fernando Meza of Atlanta United

Noch vor dem Jahreswechsel steht ein wichtiges Fussballturnier bevor: Die CONCACAF Champions League 2020 wird vom 15. bis 22. Dezember fortgesetzt. Nach neunmonatiger Zwangspause wegen der COVID-19-Pandemie hat die CONCACAF ein zentrales K.-o.-Turnier organisiert, bei dem in Orlando (Florida) ohne Zuschauer der Champion der Region ermittelt wird.

Acht Klubs gehen in das Rennen um ein Ticket, um die CONCACAF-Zone bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2020™ zu vertreten, die vom 1. bis 11. Februar in Katar stattfindet. Mit dabei sind Al Ahly, der Gewinner der AFC Champions League, Bayern München, Auckland City und der Gewinner der Copa Libertadores.

Spielplan (Uhrzeiten EST)

Viertelfinale

Dienstag, 15. Dezember

20:00 Olimpia - Montreal (Hinspiel 2:1)

22:30 Tigres - NYC FC (Hinspiel 1:0)

Mittwoch, 16. Dezember

20:00 Atlanta United - Club América (Hinspiel 0:3)

22:30 Los Angeles FC - Cruz Azul (Einzelspiel)

Halbfinale

Samstag, 19. Dezember

20:00 Sieger Olimpia-Montreal gegen Sieger Tigres-NYCFC

22:30 Sieger Atlanta United-Club América gegen Sieger Los Angeles FC-Cruz Azul

Finale

Dienstag, 22. Dezember

22:00 Sieger Halbfinale 1 gegen Sieger Halbfinale 2

Ein neuer Champion

Es steht bereits fest, dass es in diesem Jahr einen neuen Champion geben wird, da Titelträger Monterrey nicht an der CONCACAF Champions League 2020 teilnahm. Es sind indes mehrere Teams dabei, die bereits auf Erfolge im Wettbewerb zurückblicken können. Rekordsieger Club América (7) ist wohl in der stärksten Position. Das noch vor der Zwangspause ausgetragene Viertelfinal-Hinspiel gegen Atlanta am 12. März gewannen die Mexikaner klar mit 3:0.

Montreal Impact mit Cheftrainer Thierry Henry trifft auf den honduranischen Spitzenklub Olimpia, der das Hinspiel mit 2:1 gewann. Olimpia dürfte noch vom Achtelfinalsieg im Elfmeterschießen gegen den MLS-Champion Seattle Sounders berauscht sein. Die Schützlinge von Trainer Pedro Troglio wollen als erster Klub aus Honduras die Halbfinalrunde der kontinentalen Königsklasse erreichen.

Wird die 4 für UANL Tigres zur Glückszahl? Das Team hat drei der letzten vier Endspiele der CONCACAF Champions League erreicht, aber alle drei verloren - die beiden letzten sogar mit jeweils nur einem Tor Rückstand im Gesamtresultat. Das erste Team auf dem Weg zum ersehnten Erfolg ist der FC New York City, den UANL im Hinspiel durch ein Tor in der Nachspielzeit des Chilenen Eduardo Vargas knapp mit 1:0 besiegt hatte. Im Rückspiel ist Vargas allerdings nicht mehr dabei, da er in der Zwischenzeit zu Atletico Mineiro in Brasilien wechselte.

Der Wettbewerb wurde unterbrochen, noch bevor Los Angeles FC und Cruz Azul ihre Hinspiele bestritten hatten. Deren Viertelfinal-Duell wird nun in nur einem Spiel entschieden. Cruz Azul, der Titelträger von 2014, muss das enttäuschende Ausscheiden im Halbfinale der Liga MX Apertura gegen UNAM Pumas verkraften. Nach einem 4:0-Sieg im Hinspiel hatte Cruz Azul das Rückspiel mit 0:4 verloren und ist aufgrund der Platzierung in der Tabelle aus dem Rennen. Bob Bradleys Los Angeles FC braucht nach dem enttäuschenden 1:3 gegen Seattle in den Playoffs der MLS Western Conference ebenfalls dringend ein Erfolgserlebnis.

Spieler im Fokus

Man mehrere Spieler bei dem Turnier im Auge behalten, darunter Carlos Vela, den Rekordtorjäger der Saison 2019, sowie Diego Rossi, der 2020 die meisten Treffer in der MLS erzielte. Beide spielen für Los Angeles FC. Andre-Pierre Gignac, der für den FIFA-Puskás-Preis 2020 nominiert war, sorgt in der Angriffsabteilung von Tigres für Furore. Auch junge, beeindruckende Mittelfeldspieler wie Sebastian Cordova (Club América) und Ezequiel Barco (Atlanta United) werden die Stiefel schnüren, während man bei Olimpia Michaell Chirinos im Blick behalten sollte.

Hier können Sie die Spiele verfolgen

In der CONCACAF-Zone: Die Spiele finden zwar vor leeren Rängen statt. Dennoch gibt es für die Fans in der CONCACAF-Zone zahlreiche Möglichkeiten, die Partien zu verfolgen, nämlich über die Programm der TV-Partner der Konföderation, darunter FOX Sports (USA-Englisch), TUDN (USA-Spanisch), Fox Sports Lateinamerika (Mexiko-Spanisch), ESPN (Mittelamerika-Spanisch), TSN und RDS (Kanada-Englisch und Französisch), Flow Sports (Karibik-Englisch) und andere lokale Partner.

Die Spiele sind ebenfalls in der offiziellen CONCACAF-App zu sehen (territoriale Beschränkungen gelten). Die App für Mobilgeräte ist kostenlos erhältlich im iTunes Store und im Google Play-Store.


Al Ahly krönt sich zu Asiens Klubchampion
28.11.20 - 09:38 - de.fifa.com

Al Ahly players celebrate with the trophy after winning the CAF champions league final against Zamalek

Al Ahly setzte sich im Finale der CAF Champions League mit 2:1 gegen den Erzrivalen Zamalek durch und ist mit diesem Triumph auch für die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2020 qualifiziert, die vom 1. bis 11. Februar 2021 in Doha (Katar) stattfindet.

Die Red Devils schraubten damit ihren eigenen Rekord auf nunmehr neun Titel in Afrikas Königsklasse. Das Spiel wurde den hohen Erwartungen in allen Belangen gerecht: Intensität, schöne Tore und Spannung bis zum Schluss.

Letztlich hatte Al Ahly in dem als "Finale des Jahrhunderts" bezeichneten Duell die Nase vorn. Erstmals trafen im Finale der CAF Champions League zwei Teams aus dem gleichen Land, ja sogar aus der gleichen Stadt aufeinander getroffen, der ägyptischen Fussballhochburg Kairo.

Finale der CAF Champions League

Al-Ahly – Zamalek 2:1 (Cairo International Stadium, Ägypten)

Torschützen

Al Ahly: Amr El Soleya (5'), Afsha (86')
Zamalek: Shikabala (31')

Das Spiel

Al Ahly übernahm von Anfang an die Initiative und ging bereits früh in Führung, als Amr El Soleya nach einer Ecke von Ali Maaloul per Kopf traf.

Zamalek ließ sich dadurch jedoch nicht allzusehr beeindrucken und erhöhte schrittweise den Druck. Nach einigen vergebenen Chancen gelang Shikabala nach einem sensationellen Alleingang der Ausgleichstreffer. Der Kapitän zog von der rechten Außenbahn nach innen und ließ zwei Verteidiger aussteigen, bevor er einen perfekt platzierten Schuss von der Strafraumgrenze genau in den Winkel des von Mohamed Elshanawy gehüteten Tores setzte.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Teams das Tempo und kamen beide zu guten Torchancen. Zunächst traf Hussein Elshahat von Al Ahly nur den Pfosten, als er vor dem leeren Tor zum Schuss kam. Dann jagte auch Zizo von Zamalek den Ball aus der Distanz ans Gebälk.

Als es bereist nach einer Verlängerung aussah, sorgte Afsha doch noch für die Entscheidung. Er brachte einen Ball mit dem Knie unter Kontrolle und jagte das Leder dann aus gut 18 Metern mit einem gewaltigen Volleyschuss vorbei an Zamaleks Torhüter Abu Gabal in die Maschen.

Al Ahly players celebrate their goal against Zamalek

Man of the Match

Mit seiner enormen Schnelligkeit und seinen direkten Vorstößen war Al Ahlys offensiver Mittelfeldspieler Mohamed Magdy "Afsha" ein ständiger Gefahrenherd. Fast wäre ihm mit einem direkten Freistoß die erneute Führung für Al Ahly gelungen. Kurz vor Schluss brachte er dann den Ball perfekt unter Kontrolle und jagte ihn zum historischen Sieg gegen Zamalek ins Netz.

Zitat

"Ich möchte zunächst Zamalek zu der starken Leistung heute gratulieren. Beide Teams haben ein gutes Spiel gezeigt. Was mein Tor angeht, so habe ich schon ähnlich Treffer erzielt, eines davon auch für die Nationalmannschaft. Ich will auch unseren Fans zu diesem fantastischen Titel gratulieren."
Mohamed Magdy "Afsha" (Mittelfeldspieler, Al-Ahly)

Hätten Sie's gewusst?

CAF Champions League: Al Ahly 2:1 Zamalek (Finale)
Players of Al Ahly celebrate with the trophy of CAF Champions League
Mohamed Magdy of Al Ahly celebrates a goal
Mostafa Mohamed of Zamalek in action against Amro Elsulia of Al Ahly
Zamalek players in action against of Al Ahly players
Amro Elsulia of Al Ahly celebrates a goal
Ahmed Sayed Zizo of Zamalek in action against Amro Elsulia
Players stand for a minute of silence for the late Diego Maradona before CAF Champions League Final
Player of Al Ahly line up before CAF Champions League Final
Zamalek v Al Ahly - CAF Champions League Final
Players of Al Ahly celebrate with the trophy of CAF Champions League
Al Ahly players celebrate their goal against Zamalek
Al Ahly players celebrate their goal against Zamalek
Al Ahly vs Zamalek
Al Ahly players celebrate with the trophy after winning the CAF champions league final against Zamalek


Al Ahly und Zamalek vor dem "Finale des Jahrhunderts"
26.11.20 - 11:02 - de.fifa.com

Osama Faisal (C) of Zamalek celebrates during an Egyptian Premier League football match between Zamalek and Al-Ahly in Cairo, Egypt.

Am Freitag um 21:00 Uhr (Ortszeit) werden die Fussballfans in Afrika und der gesamten Arabischen Welt ihre Aufmerksamkeit auf das "Finale des Jahrhunderts" im Cairo International Stadium richten, wo die beiden ägyptischen Spitzenklubs Al Ahly und Zamalek zum entscheidenden Spiel um den Titel in der CAF Champions League 2020 antreten.

Al Ahly – Zamalek

Freitag, 27. November, Cairo International Stadium, 21:00 Uhr (Ortszeit)

Al Ahly hat die afrikanische Königsklasse bereits acht Mal gewonnen, zum letzten Mal allerdings 2013 gegen die Orlando Pirates aus Südafrika. Zamalek wiederum triumphierte fünf Mal und will endlich den sechsten Titel holen, zumal der letzte Triumph bereits 18 Jahre zurückliegt: 2002 gewann das Team gegen Raja Casablanca aus Marokko.

Beide Teams spielen derzeit auf besonders hohem Niveau und die meisten Beobachter stimmen überein, dass es weder im Angriff noch in der Verteidigung große Differenzen gibt, die zugunsten eines der beiden Teams sprächen. Beide Teams müssen diverse Ausfälle wichtiger Spieler verkraften. Dennoch wird das Duell weithin als "Finale des Jahrhunderts" bezeichnet. Tatsächlich stehen erstmals zwei Teams aus dem gleichen Land, ja sogar aus der gleichen Stadt im Finale der CAF Champions League - und zwar aus einer derart fussballbegeisterten Stadt wie Kairo.

Spieler im Fokus

Achraf Bencharki

Achraf Bencharki kennt das Gefühl bereits, die Afrikanische Champions League zu gewinnen, denn er triumphierte 2017 mit dem marokkanischen Klub Wydad Casablanca, der sich damals gegen den morgigen Gegner Al Ahly durchsetzte. Jetzt tritt der Marokkaner im Trikot von Zamalek an und dürfte eine der wichtigsten Offensivwaffen im Kader von Trainer Jaime Pacheco sein. Seit seinem Wechsel zu Zamalek im vergangenen Jahr hat der 26-Jährige dem Team zum Gewinn des ägyptischen Pokals verholfen (zwei Tore im Finale gegen Pyramids) sowie zum Gewinn des CAF Super Cup gegen Espérance aus Tunesien (auch hier erzielte er zwei Tore). Auch im Viertelfinale der aktuellen Champions-League-Saison traf er im Duell gegen die Tunesier wieder.

Junior Ajayi

Ajayi hat in den vergangenen Jahren bereits drei Tore gegen Zamalek erzielt und zwei Treffer sowie eine Vorlage zum Weg ins diesjährige Finale beigetragen Von ihm dürfte somit auch im Finale eine enorme Gefahr ausgehen. Zudem kann er den Ball gut halten und mit seiner Schnelligkeit und Technik für viel Druck nach vorn sorgen. Spielt er im Zentrum, kann er auf seine Kopfballstärke bauen. Von den Flügeln kommend sorgt er mit Alleingängen oder präzisen Flanken für Gefahr.

Parallelen

Die Trainer von Al Ahly und Zamalek übernahmen ihre Teams erst kurz vor der Halbfinalrunde. Al Ahly holte den Südafrikaner Pitso Mosimane, dessen früherer Klub Mamelodi Sundowns im Viertelfinale gegen Al Ahly ausgeschieden war. Zamalek holte den Portugiesen Jaime Pacheco, nachdem der Franzose Patrice Carteron seinen Posten geräumt hatte, um Al Taawoun in Saudiarabien zu trainieren. Pacheco führte Zamalek durch einen Sieg gegen Raja Casablanca aus Marokko ins Finale.

Hätten Sie's gewusst?

  1. Pitso Mosimane gewann die CAF Champions League 2016 mit den Mamelodi Sundowns nach einer bizarren Entwicklung. Die Südafrikaner waren im Achtelfinale gegen AS Vita Club eigentlich ausgeschieden. Doch weil das Team aus der DR Kongo einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte, kehrten die Südafrikaner in den Wettbewerb zurück.

  2. Unabhängig vom Ausgang der Partie am Freitag wird man sich in der Familie Jomaa über den Titelgewinn freuen, denn Saleh Jomaa spielt für Al Ahly während sein Bruder Abdullah bei Zamalek unter Vertrag steht.

  3. Al Ahlys Verteidiger Ali Maaloul dürfte endlich ein Champions-League-Finale bestreiten, nachdem er im Endspiel 2017 gegen Wydad Casablanca nicht zum Einsatz kam und 2018 gegen Espérance wegen einer Verletzung nicht spielen konnte.


Bencharki peilt zweiten Champions-League-Titel an
26.11.20 - 07:15 - de.fifa.com

Achraf Bencharki of Zamalek competes with Ahmed Fathy of Al-Ahly

Zamaleks marokkanischer Stürmer Achraf Bencharki peilt am Freitag einen weiteren Titelgewinn an. Mit seinem Klub trifft er im Finale der CAF Champions League 2020 auf den Erzrivalen Al Ahly. Dabei geht es auch um die Teilnahme an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2020™.

Bencharki begann seine Profikarriere bei Maghreb de Fes und wechselte 2016 zum marokkanischen Spitzenklub Wydad Casablanca. Mit dem Team gewann er die Meisterschaft und triumphierte auch in der CAF Champions League 2017. Dabei war er mit fünf Treffern der zweitbeste Torschütze. Einen seiner Treffer erzielte er im Final-Hinspiel gegen Al Ahly, den gleichen Klub, gegen den er auch am Freitag antritt.

Beim Finale 2017 war er noch relativ unerfahren. Doch seitdem spielte er erfolgreich in Asien und in Europa. Von den dort gesammelten Erfahrungen will er profitieren, wenn es am Freitag gegen den Kairoer Lokalrivalen um die kontinentale Krone geht.

Erick Aguirre of Pachuca is challenged by Achraf Bencharki of Wydad Casablanca

Gesammelte Erfahrung

Nach dem Titelgewinn in Afrikas Königsklasse 2017 nahm Bencharki mit Wydad Casablanca an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emirate teil und stand im ersten Spiel gegen Pachuca aus Mexiko in der Startformation. Der CONCACAF-Champion setzte sich durch ein spätes Tor in der Verlängerung knapp mit 1:0 durch. Im Spiel um Platz 5 gegen den asiatischen Vertreter Urawa Reds aus Japan saß Bencharki dann auf der Bank.

Einen Monat nach dem Turnier wechselte Bencharki nach Saudiarabien zu Al Hilal. Mit seinem neuen Klub nahm er an der AFC Champions League 2018 teil und gewann die saudische Meisterschaft. Es folgte ein Gastspiel in Europa, wo er auf Leihbasis für den französischen Klub RC Lens spielte.

"Ich habe wertvolle Erfahrungen gesammelt, als ich eineinhalb Jahre für Wydad Casblanca spielte und mit dem Team die marokkanische Meisterschaft und die CAF Champions League gewann", so Bencharki über seine Profikarriere. "Es folgte eine gute Zeit bei Al Hilal bevor ich meinen Traum verwirklichen konnte, in Europa zu spielen. Das war eine großartige Erfahrung für mich."

Neuer Glanz

Mit dem Wechsel zu Zamalek Kairo im vergangenen Juli begann für Bencharki ein neuer Abschnitt seiner Karriere. Der 26-Jährige verhalf dem Team zum Titelgewinn im ägyptischen Pokalwettbewerb und Anfang dieses Jahres auch zum CAF Super Cup, wobei er zwei Mal gegen den tunesischen Klub Espérance traf. Zamalek gewann auch den ägyptischen Super Cup 2020, und zwar gegen Al Ahly. Nach diesem Erfolg sind die Hoffnungen auf Seiten Zamaleks groß, sich am Freitag erneut gegen den Rivalen durchzusetzen und damit den höchsten Titel im afrikanischen Klubfussball zu holen.

Bencharki zeigte in den vergangenen Monaten kontinuierlich starke Leistungen und trug mit fünf Treffern maßgeblich zum Finaleinzug in der CAF Champions League bei. Er war es, der im Halbfinal-Auswärtsspiel bei Raja Casablanca in seiner Heimat Marokko den entscheidenden Treffer erzielte. Zamalek setzte sich dann auch im Rückspiel in Kairo mit 3:1 durch und zog damit ins rein ägyptische Finale gegen Al Ahly ein.

Über die afrikanische Königsklasse sagt Bencharki: "In der CAF Champions League spiele ich am allerliebsten. Ich mag es, in Top-Wettbewerben wie diesem mein wahres Können zu zeigen.

Im Moment läuft es bei mir ähnlich gut wie damals bei Wydad. In den Reihen von Spitzenteams kann man sein Bestes geben", fügte er hinzu.

Zum bevorstehenden Duell gegen Al Ahly meint Bencharki: "Auf jeden Fall wird es ein sehr schweres Spiel, in dem alles möglich ist. Ich will die Champions League auf jeden Fall gewinnen, denn ich liebe solche Herausforderungen in Duellen gegen große Teams."

Wie auch immer die Partie am Freitag ausgeht – die Herzen der Fans von Zamalek hat Bencharki schon gewonnen.

Zamalek SC forward Achraf Bencharki


Ajayi hofft auf Erfolg beim dritten Anlauf
25.11.20 - 07:55 - de.fifa.com

Junior Ajayi in action

Das Finale der CAF Champions League 2020 ist für den Nigerianer Junior Ajayi in Diensten von Al Ahly ein ganz besonderer Anlass. Denn er will endlich den Titel in der afrikanischen Königsklasse, der ihm schon zwei Mal versagt blieb.

2017 verlor er mit Al Ahly das Finale gegen den marokkanischen Klub Wydad Casablanca (1:2 im Gesamtresultat). 2018 verhinderte eine Verletzung seine Teilnahme, als die Red Devils sich knapp dem tunesischen Klub Espérance geschlagen geben mussten (3:4 im Gesamtresultat).

Der 24-jährige Stürmer trauert den beiden verpassten Gelegenheiten seines Teams noch heute nach. "Das war eine schlechte Phase für uns. Zwei Mal in Folge so knapp zu scheitern, ist nicht gut. Wir haben in beiden Turnieren sehr gut gespielt, doch im Finale lief es nicht für uns. Das hat uns letztlich den Titel gekostet", so seine Einschätzung.

Starker Einstand

Ajayi kam im Sommer 2016 vom tunesischen Klub CS Sfaxien zu Al Ahly und drückte dem Kairoer Klub gleich seinen Stempel auf. Schon in seiner ersten Saison dort konnte er den Gewinn der Meisterschaft bejubeln. In seiner zweiten Saison im Trikot der Red Devils steuerte er neun Tore zur erfolgreichen Titelverteidigung bei. In der CAF Champions League traf er auf dem Weg ins Finale 2017 drei Mal.

Im Juli 2018 ereilte den Nigerianer dann aber das Verletzungspech: Am vierten Gruppenspieltag in der CAF Champions League erlitt er im Spiel gegen die Township Rollers aus Botsuana einen Kreuzbandriss.

Für Ajayi, der mit den Super Eagles beim Olympischen Fussballturnier von Rio de Janeiro 2016 die Bronzemedaille gewonnen hatte, war dies der bislang schlimmste Moment seiner Karriere. "Diese Verletzung hat mir eine Zwangspause von fast sechs Monaten beschert. Das war einer der frustrierendsten Abschnitte meiner Karriere", so der Nigerianer.

Wydad's midfielder Brahim Nakach (R) vies for the ball with Ahly s forward Junior Ajayi

Zahlen und Fakten

Starkes Comeback

Ajayis Geschichte bestätigt einmal mehr das Sprichwort "Was dich nicht tötet, macht dich nur stärker". Nach seiner Rückkehr aufs Spielfeld trug er zu einem weiteren nationalen Meistertitel bei und verhalf den Red Devils zur dritten Finalteilnahme in der CAF Champions League in den vergangenen vier Jahren.

Der nigerianische Stürmer ist sicher, dass der neuerliche Titelgewinn in der heimischen Liga das Team auch zum Finaleinzug in der Champions League motiviert hat. "Wir freuen uns über den Meistertitel, denn er gibt uns für die kommenden Spiele viel Selbstvertrauen. Wir sind jetzt voll auf den kontinentalen Titel fokussiert und werden unser Bestes geben, um ihn zu gewinnen", so der Stürmer.

Junior Ajayi of Al-Ahly competes against Zamalek

Große Spannung vor dem Finale

Ajayi hat bereits mehrere Derbys gegen den Hauptstadtrivalen absolviert und weiß daher, wie schwer die Spiele gegen Zamalek sind. Dem gesamten Team ist klar, was für ein starker Gegner am Freitag im Cairo International Stadium wartet.

"Ich erwarte ein gutes Spiel von beiden Teams. Wir kennen uns sehr gut und Zamalek gehört zu den stärksten Teams, gegen die ich gespielt habe. Ich habe schon zwei Endspiele gegen Zamalek verloren. Das war kein schönes Gefühl", so Ajayi.

Al Ahly und die Fans der Red Devils hoffen, dass Ajayi an seine Leistungen im letztjährigen Super-Cup-Finale anknüpfen kann, in dem er zwei Treffer gegen Zamalek erzielte. Darüber wäre natürlich niemand glücklicher als der Spieler selbst.

"Ich liebe große Spiele, denn darin kann man sein Können als Spieler ganz besonders gut zeigen. Ich hatte das Glück, schon gegen viele große Teams zu treffen und bin darüber sehr glücklich", so Ajayi.

"Ich will noch mehr Tore schießen und hoffe auf den Gewinn der Champions League, denn das ist der einzige Titel, den ich noch nicht gewonnen habe. Ich hoffe, dass es uns gelingt, denn unsere Fans lieben dieses Turnier sehr", fügte er hinzu.

Sollte es Ajayi tatsächlich gelingen, den kontinentalen Titel zu holen und dann an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2020 teilzunehmen, wäre es die Krönung seiner Zeit bei dem Kairoer Spitzenklub.

Die Schlüssel zum Sieg für Al Ahly und Zamalek im "Finale des Jahrhunderts"
24.11.20 - 14:58 - de.fifa.com

Al-Ahly and Zamalek competing for the CAF Champions League

Nachdem es zwischenzeitlich so aussah, als würde die CAF Champions League wegen der Corona-Pandemie möglicherweise komplett abgebrochen, nähert sich die Auflage 2020 nun der Entscheidung. Am Freitag ist es so weit, allerdings ohne Publikum. Der Beschluss, die afrikanische Königsklasse ohne Zuschauer zu Ende zu bringen, sorgte für Befürchtungen, das Turnier könnte ohne viel Aufmerksamkeit quasi im Sand verlaufen.

Doch angesichts des nun bevorstehenden Finales waren diese Befürchtungen wohl unbegründet. Denn im Finale, das erstmals nicht mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, treten die beiden Spitzenteams des ägyptischen Fussballs an, die Haupstadtklubs Al Ahly und Zamalek.

Zusammen bringen es die beiden Kairoer Klubs auf 13 Titel in der afrikanischen Champions League (bzw. dem Vorläuferwettbewerb). Al Ahly triumphierte acht Mal und Zamalek fünf Mal. Doch dieses Mal treffen sie erstmals im Endspiel aufeinander, das daher bereits den Beinamen "Finale des Jahrhunderts" bekam.

Das Kairoer Stadtderby ist weltbekannt und gehört zu den wichtigsten fussballerischen Duellen überhaupt. Dieses Mal geht es nun also zusätzlich um den Titel in der CAF Champions League und damit um die Möglichkeit, den afrikanischen Kontinent bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2020 im kommenden Februar in Katar zu vertreten.

FIFA.com blickt zurück auf den Weg, den beide Teams bis ins Finale zurückgelegt haben, und schätzt die Schlüsselfaktoren ein, die über den kontinentalen Triumph entscheiden können.

Offensivstärke

Beide Teams sind wegen ihrer Offensivstärke bekannt, was sich auch an ihrer Torausbeute im bisherigen Verlauf des Wettbewerbs ablesen lässt.

Al Ahly hat 34 Tore erzielt, die sich auf 14 Akteure verteilen. 19 Treffer fielen in der Vorrunde, sieben in der Gruppenphase und acht in den K.o.-Spielen. Da die meisten Spieler offensiv eingestellt sind, konnten Akteure auf allen Positionen (mit Ausnahme des Torhüters) ihren Beitrag leisten.

Wichtigster Angreifer von Al Ahly ist Hussein El Shahat (sechs Tore), der meist auf dem rechten Flügel agiert und nicht nur schussgewaltig ist, sondern auch die gegnerischen Abwehrreihen aushebeln kann.

Auch der Tunesier Ali Maaloul spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung und beim Erzielen von Toren. Eigentlich ist er Linksverteidiger, doch er hat bereits vier Treffer erzielt und ist nicht selten im Angriffsdrittel zu finden, wo er mit hervorragenden Flanken und bei Standardsituationen glänzt.

Zamalek hat 28 Tore erzielt (15 in den Vorrunden, fünf in der Gruppenphase und acht in den K.o.-Runden). Hier waren zehn Spieler beteiligt, von denen die meisten auch nominell zu den Offensivkräften zählen. Die enorme Effizienz der Angreifer und ihr starkes Flügelspiel haben dazu beigetragen, dass Mittelstürmer Mostafa Mohamed bereits acht Treffer bejubeln konnte. Der marokkanische Linksaußen Achraf Bencharki brachte es bislang auf sieben Treffer.

Dynamik im Mittelfeld

Beide Teams verfügen über enorme Vielseitigkeit im Mittelfeld. Die Akteure beteiligen sich an der Verteidigung, sorgen als Spielmacher für die Kreativität, üben Druck nach vorn aus und treten nicht selten auch als Torschützen in Erscheinung. Al Ahly verlässt sich im Mittelfeld meist auf ein routiniertes Trio mit Amr El Solia (12 Spiele im laufenden Wettbewerb), dem Malier Aliou Dieng (11) und Mohamed Magdy "Afsha" (9). Ihre Funktion als Bindeglied zwischen Verteidigung und Angriff macht sie zur wichtigen Schaltstelle im Spiel der Red Devils.

Das oftmals blitzschnelle Spiel auf die Angreifer gehört zum Repertoire des Teams. Oftmals reichen Al Ahly zwei, drei Ballkontakte von El Solia oder Dieng, um den Raum zwischen dem eigenen und dem gegnerischen Strafraum zu überbrücken. Der pfeilschnelle Mohamed Magdy lässt sich gern etwas zurückfallen, um dann die Räume vor sich umso schneller zu nutzen. Er ist zweikampfstark und schussgewaltig und kann zudem präzise Pässe spielen.

Das Mittelfeld von Zamalek muss den Vergleich indes nicht scheuen. Das Team verlässt sich in erster Linie auf zwei Akteure, die es bislang jeweils auf zehn Einsätze gebracht haben. Tarek Hamed ist ein erfahrener und unermüdlicher defensiver Mittelfeldspieler, der oftmals als Erster gegnerische Vorstöße abfängt, während seine Hartnäckigkeit bei der Rückeroberung des Ballbesitz und sein Kampfgeist seine Mannschaftskameraden häufig inspirieren können.

Der Tunesier Ferjani Sassi lenkt das Spiel im Mittelfeld mit beeindruckend starker Technik und Präzision. Seine Übersicht und seine Fähigkeit, den Ball schnell aus der Defensive in die Offensive zu befördern, wirken teilweise regelrecht magisch. Mit geschickten Täuschungen und cleveren Bewegungen gelingt es ihm immer wieder, die gegnerischen Abwehrspieler vor Probleme zu stellen.

Al-Ahly and Zamalek competing for the CAF Champions League

Torhüter

Die Torhüter dürften zu den Schlüsselfaktoren für den Erfolg gehören, auch wenn vor ihnen überaus solide Hintermannschaften agieren, die gelegentlich auch selbst zum Angriff beitragen, wie die beiden Innenverteidiger Mahmoud Alaa und Mahmoud Hamdy von Zamalek mit ihren jeweils zwei Treffern eindrucksvoll beweisen.

Al Ahly verlässt sich im Tor auf Stammkraft Mohamed El Shenawy, der auch bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ für Ägypten zwischen den Pfosten stand. In den letzten zwei Saisons wurden seine Beiträge immer wichtiger. Er zeichnet sich durch tolle Paraden aus und organisiert seine Abwehr mit guter Führungsarbeit.

Seit dem Beginn der zweiten Vorrunde hat El Shenawy in zwölf Spielen 1051 Minuten gespielt und dabei nur sechs Gegentore zugelassen, also im Schnitt nur eines in jedem zweiten Spiel. Mit einer Körpergröße von 1,91 Metern und einem Gewicht von 86 Kilogramm verfügt er über enorme Kraft und Beweglichkeit. Insbesondere in den vergangenen zwei Jahren konnte er sich nochmals enorm verbessern und leitet jetzt nicht selten nach erfolgreichen Klärungsversuchen blitzartige Gegenangriffe ein.

Bei Zamalek merkte man erst nach Verletzungen von Mahmoud Gennesh und Mohamed Awad, dass man mit dem dritten Torhüter Mohamed Abu Gabal ein echtes Riesentalent zur Verfügung hat. Bei den Fans gab es zunächst Bedenken wegen seiner mangelnden Erfahrung, doch diese zerstreute der neue Publikumsliebling mit herausragenden Leistungen zwischen den Pfosten schnell. Mittlerweile ist der ebenfalls 1,91 Meter große Torhüter zu einer unverzichtbaren Schlüsselfigur herangereift. Anfang des Jahres trug er maßgeblich zum Gewinn des CAF Super Cup und des ägyptischen Pokals bei.

Abu Gabal hat in der laufenden Königsklasseacht volle Spiele absolviert (720 Minuten) und dabei fünf Tore kassiert und vier Mal seinen Kasten sauber gehalten. Mit seinen blitzschnellen Reflexen hat er sich als vertrauenerweckendes letztes Glied in der Verteidigung etabliert.

This part (photo) - originally present in the story - has been removed from the main language story (ar-sa).


Asiens Königsklasse ist zurück
13.09.20 - 08:53 - de.fifa.com

Al-Hilal's defender Yasser Al-Shahrani reacts after scoring against Foolad

Die AFC Champions League wird fortgesetzt. Die Saison 2020 begann im Februar, doch wegen der COVID-19-Pandemie wurden nur zwei Runden ausgetragen.

Im verbleibenden Teil des Wettbewerbs spielen 32 Teams in einem angepassten Format an nur zwei Spielorten. Die Spiele der westasiatischen Klubs werden alle in den zwei Wochen vom 14. bis 30. September in Katar ausgetragen. 16 Teams spielen hier um einen Platz im Finale. In Ostasien wird der Wettbewerb erst am 15. November fortgesetzt.

Aller Augen werden auf das Duell zwischen Titelverteidiger Al Hilal und Pakhtakor gerichtet sein, wenn der Wettbewerb am Montag fortgesetzt wird. FIFA.com hat einige Zahlen zusammengestellt.

Zitate

"Al Sadd ist der größte Klub in Katar. Es ist eine große Ehre, Teil dieses Klubs zu sein. Wir müssen versuchen, alles zu gewinnen und alle Titel zu holen. Ich werde tagtäglich mein Bestes geben, um dem Team zu helfen."Santi Cazorla (Mittelfeldspieler, Al Sadd)

"Es war eine lange und sehr schwierige Saison. Nach einer langen Phase ohne Spiele arbeiten wir jetzt besonders hart. Wir haben uns auf die Liga konzentriert und den Titel gewonnen, und jetzt konzentrieren wir uns auf die AFC Champions League."Razvan Lucescu (Trainer, Al Hilal)

Die Gruppen:

Gruppe A: Al Ahli, Al Shorta, Al Wahda, Esteghlal

Gruppe B: Shabab Al Ahli, Shahr Khodro, Al Hilal, Pakhtakor

Gruppe C: Al Duhail, Sharjah, Persepolis, Al Taawoun

Gruppe D: Al Ain, Al Sadd, Sepahan, Al Nassr

Gruppe E: FC Seoul, FC Beijing, Melborne Victory, Chiangrai United

Gruppe F: FC Tokio, Ulsan Hyundai, Shanghai Shenhua, Perth Glory

Gruppe G: Vissel Kobe, Johor Darul Ta'zim, Guanzhou Evergrande, Suwon Bluewings

Gruppe H: Yokohama F. Marinos, Jeonbuk Motors, FC Sydney, Shanghai SIPG

* Al Wahda hat die asiatische Fussballkonföderation (AFC) unterrichtet, dass das Team nicht nach Katar reisen kann, da mehrere Klubmitglieder positiv auf COVID-19 getestet wurden. Die Angelegenheit wird in Übereinstimmung mit dem Reglement für eine Entscheidung an die zuständigen AFC-Gremien verwiesen.


Afif: "2019 war ein historisches Jahr"
23.03.20 - 13:03 - de.fifa.com

AFC Player of the Year 2019 Qatari star Akram Afif

Katar war 2019 die stärkste Fussballmacht in Asien und gewann erstmals den AFC Asien-Pokal. Dank beeindruckender Resultate bei der Kontinentalmeisterschaft und in den WM-Qualifikationsspielen sowie bei der Teilnahme an der Copa América schaffte das Team in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste 2019 die größte Verbesserung.

Katars Leistungen sind das Resultat harter Arbeit und langfristiger Planung, die im vergangenen Jahr erstmals zählbare Früchte trugen. Die beispiellosen Erfolge kamen somit nicht ganz unerwartet und wurden durch starke Leistungen des Teams und der einzelnen Spieler ermöglicht. So gingen die individuellen Auszeichnungen beim AFC Asien-Pokal im vergangenen Jahr an Spieler Katars und der aufstrebende Star Akram Afif wurde zu Asiens Fussballer des Jahres gewählt.

Während das Land die Vorbereitungen für die Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ fortsetzt, tut dies auch das Nationalteam, um gute Resultate beim wichtigsten Fussballturnier der Welt zu ermöglichen.

FIFA.com sprach kürzlich mit Akram Afif, der sich unter anderem zu den Leistungen des Teams und seine Auszeichnung als AFC-Spieler des Jahres äußerte.

Qatar players celebrate their AFC Asian Cup final win

FIFA.com: 2019 war für Sie ein historisches Jahr. Mit Katar wurden Sie Asienmeister, Sie wurden zum besten Spieler des Kontinents gewählt und gewannen auch noch die katarische Meisterschaft. Wie würden Sie all diese Erfolge zusammenfassen?

Akram Afif: Mit einem einzigen Wort: fantastisch! Das war das beste Jahr meiner Karriere. Es kommt ziemlich selten vor, dass ein Fussballer all diese Erfolge in einem Jahr feiert. Doch für mich war 2019 tatsächlich einfach herausragend. Der Gewinn des asiatischen Meistertitels ist für mich und meine Teamkameraden ein fantastischer Erfolg. Das alles ist noch nicht das Ende unseres Weges, sondern erst der Anfang. Es ist eine große Ehre, die Fahne des eigenen Landes ganz oben zu sehen. Wir haben die Früchte unserer harten Arbeit geerntet, dank unserer Beständigkeit und unserer stark herausgespielten Tore.

Wie viel bedeutet Ihnen die Wahl zu Asiens Spieler des Jahres?

Diese Auszeichnung ist für jeden Spieler eine riesige Ehre. Sie ist der Lohn für jahrelange harte Arbeit und Konzentration im Training und in den Spielen. Ein großer Dank geht an meine Familie und an all meine Teamkameraden im Klub und in der Nationalmannschaft, und natürlich an alle, die an der Entwicklung und Förderung der katarischen Spieler beteiligt sind. Es war ein großartiges Gefühl, als ich diese Nachricht im Trainingslager für den Gulf Cup bekam. Und ich war sehr stolz und glücklich bei der Übergabe der Auszeichnung in Doha, inmitten vieler Menschen, die mich lieben. Diese Auszeichnung motiviert mich, noch härter zu arbeiten um noch mehr zu erreichen.

Kaum jemand hat Katar ein gutes Abschneiden bei der Endrunde der Asienmeisterschaft zugetraut. Aber Sie haben schon vor der Abreise in die VAE in einem Exklusivinterview mit uns gesagt, dass das Team bereit ist. Wie erklären Sie sich das gute Abschneiden?

Ja, wir wussten, dass uns kaum jemand viel zutraute. Und genau das war einer der Faktoren, die uns motiviert haben, die Gelegenheit zu nutzen und ein starkes Turnier zu spielen. Wir hatten den festen Willen, allen Zweiflern zu beweisen, dass Katar schaffen kann, was vielen unmöglich erschien. Wir hatten schon vorher einige Erfolge erzielt, beispielsweise den Gewinn des *Gulf Cup und der AFC U-19-Meisterschaft. Die Motivation, nun den asiatischen Meistertitel im Seniorenbereich zu holen und alle Vorhersagen zu übertreffen, war sehr groß.

Was waren die entscheidenden Faktoren für den Titelgewinn?

Es gab zahlreiche Faktoren. In den vergangenen Jahren verfolgte die fussballerische Planung in Katar einer systematischen Methodik. Die meisten Nationalspieler trainierten in der Aspire Academy, wo ihnen starke Grundlagen vermittelt werden. Zudem wurde ein langfristig angelegtes Programm in den Nachwuchs-Nationalteams eingeleitet. Wir haben bereits zahlreiche Phasen durchlaufen und können sagen, dass wir sogar vor unserer Zeitplanung liegen. Wir spielen einen modernen, teamorientierten Fussball. Das ist möglich, weil wir über die dafür erforderlichen Qualitäten verfügen. Erfahrung, Stärke und Können, und dazu noch die technische und taktische Führung durch Trainer Sanchez. Wenn man über all diese Elemente verfügt, kann man gute Resultate holen und Erfolge feiern. Mit Gottes Hilfe haben wir unseren Traum verwirklichen können und sind Asienmeister geworden.

Welche Spiele auf dem Weg zu Ihrem historischen Titelgewinn waren die schwersten?

Jedes Spiel hatte seine ganz eigenen Schwierigkeiten. Wir haben jedes Spiel sehr ernst genommen und sind stets voll konzentriert in die Partien gegangen, eine nach der anderen. Die Konzentration war sehr hoch. Ich muss zugeben, dass das Finale eine ganz besonders große Herausforderung war. Es war das letzte Spiel, das uns noch vom Titel trennte, und der Gegner war Japan, das in solchen Situationen sehr viel mehr Erfahrung hat. Doch wie man sehen konnte, haben wir auch in diesem Spiel sehr selbstbewusst gespielt. Wir wollten die Japaner überraschen und das ist uns auch gelungen. Wir haben das Spiel kontrolliert und dank unserer Entschlossenheit und unseres Einsatzes haben wir es zu einem guten Ende gebracht. Für mich persönlich war es natürlich fantastisch, dass ich das Spiel mit dem dritten Tor endgültig entscheiden konnte und damit den Hoffnungen der Japaner ein Ende setzen konnte.

Wie haben Sie sich nach dem Schlusspfiff gefühlt?

Was für ein historischer Moment! Wir waren wahrhaftig sehr stolz. Wir wussten, dass unsere Fans in Katar alle an den Fernsehgeräten zuschauten, denn sie konnten ja leider nicht anreisen, um uns im Stadion zu unterstützen. Unsere Jubelfeiern auf dem Feld nach der Übergabe des Pokals waren daher erst wirklich komplett, als wir nach Doha zurückkehrten. Der Empfang am Flughafen durch seine Hoheit den Emir war unser größter Lohn. Wir waren überglücklich, denn er war sehr stolz auf uns, da wir die Fahne Katars bei einem der größten Fussballturniere gehisst hatten. Der spontane Jubel der Menschen in den Straßen Katars war einfach wundervoll.

Santiago Arias of Colombia fights for the ball with Akram Afif of Qatar

Im vergangenen Jahr haben Sie in Brasilien an der Copa América teilgenommen. Wie sehr hat dem Team diese Turnierteilnahme genützt?

Katar richtet ja bekanntlich die nächste Auflage der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ aus. Alle Fussballfunktionäre wollen uns daher so gut wie möglich helfen, damit wir uns optimal vorbereiten können. Ich bin überzeugt, dass die Spiele gegen südamerikanische Gegner und die Teilnahme an diesem Wettbewerb eine gute Sache waren, auch wenn unsere Resultate nicht eben gut waren. Vor dem Turnier haben wir ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien bestritten. Dann sind wir gegen Argentinien, Kolumbien und Paraguay angetreten. Das waren wertvolle Erfahrungen, denn diese Gegner waren uns bisher was Schnelligkeit, Stärke und Technik angeht, nicht vertraut.

Welchen Nutzen sehen Sie in der bevorstehenden zweiten Teilnahme im kommenden Jahr?

Wir haben schon bei unserer ersten Teilnahme sehr viel gelernt. Jetzt haben wir ein ganzes Jahr zur Vorbereitung auf das Turnier. Ich hoffe, dass wir weitere Erkenntnisse gewinnen und auch gute Ergebnisse holen. Ich denke, dass wir im neuen Format des Turniers bessere Chancen haben, über die Gruppenphase hinauszukommen. Wir werden alles geben, um das Viertelfinale zu erreichen und dann versuchen, sogar noch weiter zu kommen.

Akram Afif of Al-Sadd against Hienghene at FIFA Club World Cup Qatar 2019

Am Ende des vergangenen Jahres waren Sie nah dran am Gewinn der AFC Champions League, und Sie haben noch an der FIFA Klub-WM teilgenommen…

Mein Klub Al-Sadd visiert stets Titel an. Es sah sehr gut aus in der AFC Champions League, doch leider haben uns kleine Details gehindert, das Finale zu erreichen. Doch wir haben bewiesen, dass wir selbst unter schwierigsten Umständen noch gute Leistungen bringen können. Wir haben an der FIFA Klub-WM in Doha teilgenommen. Das war insgesamt eine sehr gute Erfahrung, bei der wir wichtige Lektionen gelernt haben. Wären die Umstände günstiger gewesen, hätten wir wahrscheinlich bessere Resultate geholt, aber so ist das im Fussball. Alle Spiele machen auch mal schwierige Zeiten durch. Wir hatten eine solch schwierige Phase leider genau während der Klub-WM.

Sie gehören zu den wenigen Nationalspielern Katars, die schon in Europa als Profi aktiv waren. Wie sehr haben Sie sich durch diese Erfahrung verbessert? Wollen Sie neue derartige Erfahrungen sammeln?

Auch die Erfahrungen im Profifussball im Ausland gehören zu einem organisierten fussballerischen Entwicklungsplan. Ich bekam diese Möglichkeit schon früh in meiner Karriere. Für mich und meine Teamkameraden mit ähnlichen Erfahrungen war dies sehr hilfreich. Wir haben sowohl technisch wie auch mental davon profitiert. In naher Zukunft werde ich mich um intensivere und längere Zeiten im Ausland bemühen, um unsere Entwicklung voranzutreiben. Nach meiner Rückkehr kann ich dann unserem Nationalteam bei der mit Spannung erwarteten WM noch besser helfen.


Noch acht Teams im Rennen um den Concacaf-Platz für Katar 2020
10.03.20 - 09:42 - de.fifa.com

Carlos Vela and Diego Rossi of LAFC celebrate in the Round of 16 match against Club Leon in the Concacaf Champions League

Acht Klubs sind noch im Rennen um die Trophäe der Concacaf Champions League 2020 und die damit verbundene Qualifikation für die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Ende des Jahres in Katar.

Darunter sind Teams, die bereits auf große Erfolge im Wettbewerb zurückblicken können, aber auch neue Teilnehmer, die Geschichte schreiben wollen. FIFA.com präsentiert eine Vorschau auf die vier Duelle in der kommenden Woche.

🇨🇦 Montreal Impact – Olimpia Tegucigalpa 🇭🇳 (Hinspiel: 10. März, Rückspiel: 17. März)

Montreal schaffte es bereits 2015 bis ins Finale und will nun mit Thierry Henry als Trainer erneut den Einzug ins Endspiel schaffen. Allerdings steht das Team im Viertelfinale erst einmal vor einer sicher nicht leichten Aufgabe gegen Olimpia, den erfolgreichsten Klub aus Honduras. Das Team von Cheftrainer Pedro Troglio besteht größtenteils aus einheimischen Spielern. Es geht zwar als Außenseiter, ganz sicher aber nicht als Punktelieferant in die Partie. Dies bewiesen die Honduraner mit dem 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen die Seattle Sounders, den amtierenden MLS Cup-Champion, nachdem das Duell mit einem 4:4-Remis geendet hatte. Montreal hat sich kürzlich mit Victor Wanyama von Tottenham Hotspur verstärkt.

Der defensive Mittelfeldspieler aus Kenia machte seine Ambitionen bereits auf der Pressekonferenz bei seiner Vorstellung deutlich: "Ich bringe viel Leidenschaft mit. Ich liebe Fussball und ich liebe es, meinen Teamkameraden zu helfen. Ich bringe Kampfgeist mit und bin bereit, alles für den Sieg zu geben. Auf dem Spielfeld fordere ich alles, weil ich immer siegen will."

🇺🇸 FC New York City – UANL Tigres 🇲🇽 (Hinspiel: 11. März, Rückspiel: 17. März)

Der FC New York City bestreitet seine Heimspiele derzeit aufgrund verschiedener Faktoren in der Red Bull Arena, dem Stadion des Lokalrivalen. Doch im Achtelfinale ließ sich das Team davon nicht stören und setzte sich gegen San Carlos aus Costa Rica klar mit 6:3 im Gesamtergebnis durch. Unter dem neuen Trainer Ronny Deila befindet sich der FC NYC allerdings noch in einer Umbauphase. Das Duell gegen die Tigres aus Mexiko dürfte somit zu einer schweren Nagelprobe werden. Der dreimalige Finalist Tigres bejubelte in der vorherigen Runde insbesondere die Leistung von Torhüter Nahuel Guzman der beim Sieg gegen Alianza in der Nachspielzeit zum Helden wurde. Das Team will dieses Mal noch einen Schritt weiter kommen als in der Vorsaison und endlich den Titel holen. Sturmspitze des Spitzenklubs aus der mexikanischen Liga MX ist der Franzose Andre-Pierre Gignac, der kürzlich in der Liga gegen Pumas einen Hattrick erzielte.

🇲🇽 Club América – Atlanta United 🇺🇸 (Hinspiel: 11. März, Rückspiel: 18. März)

Club América gehört zu den erfolgreichsten Klubs in der Geschichte der CONCACAF-Königsklasse. Das mexikanische Team will ein weiteres Mal den Titel holen. Atlanta United, MLS Cup-Champion 2018 und US Open Cup-Gewinner 2019, muss voraussichtlich während der gesamten Saison 2020 ohne den venezolanischen Starstürmer Josef Martinez auskommen, der sich im ersten Ligaspiel einen Kreuzbandriss zuzog. Cheftrainer Frank de Boer setzt darauf, dass sein argentinisches Mittelfeldduo aus Ezequiel Barco und Pity Martinez das Team mitreißen und möglichst viele Torchancen für den imposanten Stürmer Adam Jahn vorbereiten kann. Club América musste im Achtelfinale mächtig zittern. Gegen Comunicaciones aus Guatemala setzte man sich erst im Elfmeterschießen mit 5:3 durch. Ob dies der Weckruf war, den die Schützlinge von Miguel Herrera brauchten, wird sich zeigen.

🇺🇸 FC Los Angeles – Cruz Azul 🇲🇽 (Hinspiel: 12. März, Rückspiel: 18. März)

Im vielleicht interessantesten Viertelfinalduell trifft der FC Los Angeles von Trainer Bob Bradley auf das Team von Cruz Azul unter Robert Siboldi, den aktuellen Tabellenführer der mexikanischen Liga MX. Los Angeles hofft, mit der leidenschaftlichen Unterstützung seines Heim-Publikums den schweren Gegner aus Mexiko überwinden zu können. In der vorherigen Runde konnte das Team nach einer Auswärtsniederlage bei Club León das Blatt im eigenen Stadion noch wenden – ein Beweis dafür, wie viel die Unterstützung der Fans bewirken kann. Tore dürften ganz sicher fallen, denn in den Reihen von Cruz Azul spielt der formstarke Jonathan Rodriguez, während mit Carlos Vela der Torschützenkönig der vergangenen Saison die Stiefel für Los Angeles schnürt.

Hätten Sie's gewusst?

Noch nie hat es ein Team aus der Concacaf-Zone bis ins Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft geschafft. Wird es 2020 erstmals so weit sein?


Der FC Liverpool triumphiert in Doha
22.12.19 - 08:58 - de.fifa.com

Das Konfetti ist zusammengefegt, das Flutlicht ist erloschen, die Jubelgesänge im Khalifa International Stadium sind verstummt. Bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2019™ wurde ein neuer Name auf der Trophäe verewigt, nämlich der eines der berühmtesten Fussballklubs der Welt: Der FC Liverpool errang seinen ersten Weltmeistertitel und damit den einzigen Titel, den der Klub in seiner langen Geschichte noch nicht gewonnen hatte.

Die Reds von der Merseyside setzten sich in einem der knappsten Endspiele der Turniergeschichte gegen das sehr starke Team von Flamengo durch. Nachdem Jorge Jesus sein Team zum brasilianischen und zum südamerikanischen Titel geführt hatte, scheiterte Flamengo im Finale nur denkbar knapp.

Stattdessen kann der amtierende The Best – FIFA-Welttrainer Jürgen Klopp nun auch sein Team als das beste der Welt bezeichnen.

Geglückte Revanche

Die Erfolge von Liverpool und Flamengo hatten insbesondere rund um Rio de Janeiro Erinnerungen an alte Zeiten hervorgerufen. Vor dem diesjährigen Finale waren die beiden Teams nur ein einziges Mal aufeinander getroffen, nämlich beim Interkontinental-Pokal 1981. Damals feierte das Team aus Rio de Janeiro einen klaren 3:0-Sieg, den die Fans von O Mengão bis heute in ihren Gesängen bejubeln.

Entsprechend groß war die Vorfreude auf das erneute Aufeinandertreffen auf beiden Seiten. Der Weg dorthin war bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft allerdings für beide Teams nicht leicht. Flamengo geriet gegen den Turnierdebütanten Al Hilal aus Saudiarabien zunächst in Rückstand und schaffte die Wende erst in der zweiten Halbzeit durch ein fantastisches Tor von Bruno Henrique. Liverpool gelang der Siegtreffer gegen Monterrey aus Mexiko gar erst in der Nachspielzeit durch Roberto Firmino.

Das Finale selbst war dann ein wahres Duell der Champions. Mit der Aussicht auf den Weltmeistertitel lieferten die Teams im Khalifa International Stadium einen von perfekter Taktik geprägten fussballerischen Leckerbissen ab. Und erneut war es schließlich Firmino, der für die Entscheidung sorgte. In der Verlängerung zeigte er im richtigen Moment die nötige Coolness und sorgte dafür, dass nach dem Schlusspfiff die Liverpooler Hymne 'You Never Walk Alone' von den Rängen schallte.

Roberto Firmino and Alisson Becker of Liverpool 

Wiederholung der besten Platzierung für Monterrey und ES Tunis

Im Spiel um Platz drei waren es die Fans des mexikanischen Vertreters CF Monterrey, die jubeln konnten. Während der Partie gegen Al Hilal hatten sie unablässig für Stimmung gesorgt und durften am Ende den zweiten Gewinn der Bronzemedaille ihres Teams feiern.

Drei der vier Tore fielen in einer kurzen Phase in der zweiten Halbzeit und am Ende stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Somit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Hier schwang sich Luis Cardenas zum Held der Partie auf. Zunächst parierte der Schlussmann der Rayados zwei gegnerische Schüsse, so dass seinem Team nur noch ein Treffer zum Sieg fehlte. Dann verwandelte er selbst diesen Schuss und trug seinen Namen damit auf ewig in die Vereinsgeschichte ein.

Auch der tunesische Spitzenklub Espérance Sportive de Tunis schloss das Turnier mit einem Erfolgserlebnis ab. Für die Nordafrikaner war der fünfte Platz eine Wiederholung ihres bisherigen Vereinsrekordes. Beim klaren 6:2-Sieg gegen Al Sadd, den Vertreter des Gastgeberlandes Katar, erzielten sie mehr Tore als je zuvor ein Team bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft und stellten den Rekord des torreichsten Spiels ein.

Und auch Hienghene Sport soll nicht unerwähnt bleiben. Das erste Team aus Neukaledonien bei diesem Wettbewerb erzwang im Auftaktspiel gegen Al Sadd die Verlängerung und hätte somit beinahe gleich für einen Paukenschlag gesorgt.

Wir führten Interviews mit ...

Abschlusstabelle

  1. FC Liverpool
  2. Flamengo Rio de Janeiro
  3. CF Monterrey
  4. Al Hilal
  5. Espérance Sportive de Tunis
  6. Al Sadd SC
  7. Hienghene Sport

Stadien

Tore

Die besten Torschützen

  1. Hamdou Elhouni - 3
  2. Baghdad Bounedjah - 3
  3. Abdelkarim Hassan - 2

Auszeichnungen